Im Kalbenser „Abenteuerland“ kamen Plüschtiere zur Welt

Hort wird zur Teddybären-Manufaktur

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Stolz zeigten die Kinder ihre Teddys.

koe Kalbe. Im Kalbenser Hort „Abenteuerland“ wurden gestern zig süße Teddybären geboren. Denn die Plüschtiere wurden nicht etwa fertig gekauft, sondern in Form eines Bastelpakets beim Deutschen Teddybären-Museum Sonneberg bestellt.

Die Teddys waren zwar schon vorgenäht, mussten aber noch gestopft und zugenäht werden.

Riccardo Zehm hat das Nähen in der Schule gelernt.

„Das Stopfen will gelernt sein“, meinte Hortleiterin Christina Schulenburg. Und auch das Nähen ist ein Handwerk an sich. Die Hortlerinnen halfen den jüngsten Kindern dabei, genauso wie einige der älteren Hortkinder. Zum Beispiel Riccardo Ziehm: „Wir haben Nähen in der Schule gelernt“, so der Zwölfjährige. Er hatte auf seine Näharbeit in der Schule eine Eins bekommen und bewies sein Geschick mit Nadel und Faden auch wieder im Hort.

 Im Vorfeld konnte sich jeder einen Teddy aussuchen – es gab unterschiedliche Bären, aber auch Hund, Kaninchen, Erdmännchen oder Pferd. „Ich liebe Pferde. Manchmal gehe ich auch auf einen Reiterhof und reite“, meinte die sechsjährige Leni Kreusch. Damit war sie nicht alleine, denn die Pferde-Teddys waren gestern das beliebteste Plüschtier. Aber auch das am schwierigsten zu nähende. Als die Teddys fertig waren, musste noch der Bärenpass für sie ausgefüllt werden. Da wurden neben dem Geburtsdatum des Kuscheltieres auch der Name des „Eltern“-Kindes und ein Name für den Teddy selbst eingetragen. Felix Feist entschied sich für „Schlafstern“, weil sein Teddy eine Schlafmütze trägt. Und weil er nachts bestimmt die süßesten Träume bringt.

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