Arbeit im Kalbenser Rathaus

Heftige Kritik aus Jeetze: „Liegt nicht am Geld, liegt an der Faulheit“

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Der Sieper Weg ist in einem schlechten Zustand. Darauf wies der Jeetzer Ortschaftsrat hin. Nicht die einzige Baustelle im Dorf, wie Ortsbürgermeister Wilfried Krüger kritisiert.

Jeetze. „Es funktioniert einiges nicht mehr. “ Nicht nur Wilfried Krüger, Jeetzes Ortsbürgermeister, ist unzufrieden mit der Arbeit im Kalbenser Rathaus.

Im Ort gebe es mehrere „Baustellen“, die – auch weil der Gemeindearbeiter seit geraumer Zeit krank ist – nicht angepackt würden.

In dieselbe Kerbe schlug Ratsmitglied Axel Hübner –nur viel tiefer. „Die Gebietsreform ist gemacht worden, damit es uns besser geht“, erinnerte er an die Zusage des Landes. Doch genau das Gegenteil sei seit geraumer Zeit der Fall. „Und das liegt nicht am fehlenden Geld, sondern an der Faulheit mancher Leute“, empörte sich Hübner. So würden Rasenflächen nicht gemäht („Wenn man durch das hohe Gas jetzt einen Rasentraktor fahren lässt, dann kann der gleich weiterfahren zur nächsten Reparaturwerkstatt“) und anderes würde ebenfalls liegen bleiben. Hübners Fazit: „Die Dörfer lässt man verhunzen.“ SeinVorschlag: „Die Gebietsreform müsste man rückgängig machen.“ Denn mit diesem „Schritt zurück“, so ist er sich sicher, „würde es uns besser gehen.“

Eine weitere Baustelle benannte Vize-Ortsbürgermeister Olaf Kurzweg: Der Sieper Weg weise große Löcher auf, da müsse dringend etwas gemacht werden. Wilfried Krüger ließ diesen Punkt ins Protokoll aufnehmen, als Aufforderung an das Rathaus in Kalbe. Und der Hoffnung, dass baldmöglichst etwas passiert.

Von Stefan Schmidt

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