Zu wenig Wahlberechtigte: Wahlgeheimnis bedroht

Cheinitzer wählen künftig in Zethlingen

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Im September wird in Kalbe wieder gewählt. Die Cheinitzer werden ihre Stimme künftig in Zethlingen abgeben: Cheinitz hat inzwischen zu wenig Wahlberechtigte für ein eigenes Wahllokal.

Cheinitz. Das nächste Mal wählen die Bürger der Einheitsgemeinde Kalbe im September. Und zwar ihren hauptamtlichen Bürgermeister. Die Cheinitzer werden dies im Zethlinger Wahllokal machen müssen, und nicht mehr in der ehemaligen Gaststätte ihres Dorfes.

Denn wie Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth während der jüngsten Stadtratssitzung mitteilte, müsse der Wahlbezirk Cheinitz aufgelöst werden. Der Grund dafür ist schlicht die Gesetzgebung, der man seitens der Verwaltung nun nachkommen muss. Denn laut Kommunalwahlgesetz ist das Wahlgeheimnis gefährdet, wenn weniger als 80 Wahlberechtigte in einem Wahlbezirk vorhanden sind. Schon bei der Landtagswahl im März habe sich abgezeichnet, dass es in Cheinitz nicht mehr genügend Wahlberechtigte gebe. Laut dem Fachamt, so Ruth, sind es nur noch 70 Wahlberechtigte. Ihre Stimme im Wahllokal abgegeben haben im März 53 Cheinitzer.

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