Start wieder im Mai

Bekämpfung des Eichenspinners: Bürger können Bäume anmelden

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Private Grundstückseigentümer können sich an der chemischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beteiligen. Bis Ende nächster Woche kann man sich im Ordnungsamt melden.

Kalbe. Nicht nur die Bäume in der Region leiden unter diesem Schädling, sondern auch der Mensch: Die Rede ist von der Raupe des Eichenprozessionsspinners. Diese soll nun wieder großflächig bekämpft werden.

An der durch den Altmarkkreis Salzwedel initiierten Bekämpfungsaktion beteiligt sich auch die Einheitsgemeinde Kalbe sowie deren Bürger. Denn diese können sich, wenn sie vom Eichenprozessionsspinner befallene Bäume auf ihren Grundstücken haben, bis zum Ende der kommenden Woche im Ordnungsamt der Stadt bei Renate Ahlfeld und Anette Zenker unter der Telefonnummer (03 90 80) 9 71 20 melden und sich an der Aktion beteiligen. Die Ordnungsamtsmitarbeiterinnen geben außerdem Auskunft über die anfallenden Kosten und den zeitlichen Ablauf. Mit der chemischen Bekämpfung (Bäume werden von unten gespritzt) wird voraussichtlich am 2. Mai gestartet, so Renate Ahlfeld. Bisher wurden noch keine Raupennester gesichtet, „unsere Gemeindearbeiter halten aber schon die Augen auf“. Im vergangenen Jahr hatten Grundstückseigentümer über 400 Bäume für die Bekämpfungsaktion angemeldet.

Die Brennhaare der Raupe verteilen sich leicht in der Luft, sind giftig und können beim Menschen von diversen Hautreaktionen bis hin zu Asthma oder sogar einem allergischen Schock führen, wenn sie eingeatmet werden.

Von Hanna Koerdt

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