„Krebserkrankungen und ihre Folgen“ Thema beim 13. Reha-Tag in Kalbenser Median Klinik

Behandlungsmethoden und Symptome

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Reinhard Wanke aus Stendal ließ sich von Schwester Annabell Bismark den Blutdruck messen und auch seine Blutzuckerwerte sagen.

hb Kalbe. Zahllose Tipps zum Thema Gesundheit gab es wieder beim Reha-Tag am vergangenen Sonnabend in der Kalbenser Median Klinik. Schon zum insgesamt 13. Mal organisierte die Einrichtung diese Veranstaltung, die abwechselnd onkologische oder orthopädische Themen aufgreift.

In diesem Jahr stand der bundesweite deutsche Rehabilitationstag unter dem Motto „Reha – Rechtzeitig Handeln“.

Annerose Wanke (links) aus Stendal bastelt regelmäßig mit Patienten. Karin Stille aus Klein Mörigen gefällt die Deko.

Die Median-Klinik in Kalbe stellte ihn mit der Überschrift „Krebserkrankungen und ihre Folgen“ außerdem unter ein eigenes Thema, zu dem es auch wieder zahlreiche Vorträge gab. So erfuhren die Patienten, aber auch interessierte Besucher, mehr über die aktuellsten Erkenntnisse der Krebsbehandlung bei Mamma-, Nierenzell- und anderen Karzinomen aus erster Hand von Dr. Katharina Molenda, Chefärztin der Onkologie in Kalbe.

 Im gut besuchten Gemeinschaftsraum informierte zudem Dr. Gerald Bauer über Begleiterscheinungen von Krebserkrankungen, Diplompsychologin Peggy Hecht gab Tipps zum Umgang mit Symptomen wie Müdigkeit und Erschöpfung während der Behandlung. Vor der Mittagspause, in der neben einem deftigen Mittagessen natürlich wieder ein großartiges – und mittlerweile schon berühmtes – Nachspeisenangebot auf die Gäste wartete, erfuhren die Gäste zudem von Sporttherapeut Mathias Köppe, wie sich Sport und Bewegung in die Therapie einbinden lassen.

Kerstin Hilbrecht (v. links), Christin Knötig und Kathrin Bruns-Jilge hatten mit dem Küchen-Team leckere Desserts vorbereitet.

Viele Tipps zu weiteren Begleiterscheinungen gab es dann auch im Foyer an verschiedenen Ständen. So konnten sich die Patienten über Perücken informieren, ihren Blutdruck oder den Blutzucker bestimmen lassen, einmal die Sportart Smovey ausprobieren oder sich am Bastelstand Anregungen für kreative Freizeitbeschäftigungen holen. Eine Tombola mit netten Preisen und ein Bücherbasar sorgten mit ihrem Erlös wieder für eine kleine Spende an die Landeskrebsstiftung.

Nach den Vorträgen und der anschließenden Fragestunde konnten sich die Besucher schließlich noch durchs die Klinik führen lassen.

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