Erlös des Familien-Fahrrad-Festes wird für Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners verwendet

1413 Euro für Weg der Milde-Biese-Tour

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Die Kalbenser Organisatoren ziehen ein positives Resümee des Radio-SAW-Familien-Fahrradfestes und freuen sich über die 1413 Euro aus dem Erlös. Mit Hilfe des Betrags soll der Eichenprozessionsspinner am Weg der Milde-Biese-Tour bekämpft werden.

Kalbe. Fast ein dreiviertel Jahr dauerte die Planung und Organisation des Radio-SAW-Familien-Fahrradfestes, welches am 22. Mai auf dem Platz des Kalbenser Kulturhauses stattfand.

Und es hat sich gelohnt: Nicht nur war es eine tolle Veranstaltung für alle, sind sich Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth, Sigrid Gassel und Melissa Schmidt vom Tourismusverein, Andrea Schomburg und Mirko Völkel von der Kalbenser Sparkasse und Jaqueline Waeke, die kaufmännische Leitung der Median Klinik in Kalbe, einig: „Dafür möchte ich mich im Namen der Stadt bedanken, von den Organisatoren bis zu jedem einzelnen Radfahrer. Das Fest war wirklich außerordentlich gelungen“, so Karsten Ruth.

Die Kalbenser Organisatoren haben gestern auch den gesamten Betrag bekannt gegeben, der nicht nur durch die Spende von Radio SAW, nämlich ein Euro pro Radfahrer, zusammengekommen ist, sondern auch durch die teils gespendeten Einnahmen zum Beispiel des Getränke- und Essensverkaufs, Stand- und Sponsorengelder sowie das Geld, das die Bürger der Einheitsgemeinde in die Spendenbüchsen eingeworfen hatten. Die 1413 Euro waren von Beginn an zweckgebunden. Sie sollen im kommenden Jahr dafür eingesetzt werden, dass der Eichenprozessionsspinner am Weg der Milde-Biese-Tour zum „Goliath“ chemisch bekämpft wird.

200 Bäume stehen an dem beliebten Kalbenser Rad- und Wanderweg. Da es eine freiwillige Aufgabe ist, hier zu sprühen, die Kommune sich aber aus finanziellen Gründen (in 2016 wurden für die Maßnahme mehr als 10 000 Euro investiert) auf belebte Stellen konzentrieren muss, an denen Gefahr in Verzug ist, hatte der Eichenspinner an diesem Weg genug Gelegenheit, sich auszubreiten. Der Radwanderweg soll 2017 in die überkommunale Ausschreibung für die chemische Bekämpfung integriert werden.

Von Hanna Koerdt

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