Regelung zu Dorfgemeinschaftshäusern soll noch vor Jahresende im Stadtrat beraten werden

Zuerst diskutieren die Dorfchefs

+
Dorfgemeinschaftshäuser wie hier in Schenkenhorst sind oft auch Räume der Erinnerung an das frühere Dorfleben. Über die Entgeltordnung muss der Gardelegener Stadtrat entscheiden. Einen ersten Entwurf soll es noch vor dem Jahreswechsel geben.

Potzehne. So ziemlich alle Ortschaftsräte aus dem Gardelegener Stadtgebiet haben sich in den vergangenen Wochen zum Thema Dorfgemeinschaftshäuser geäußert. Das erklärte Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig währen der jüngsten Zusammenkunft der Ortsbürgermeister.

Getagt wurde diesmal auf dem Gelände des Freibades in Potzehne. Dort berieten die Dorfchefs sowie die Vertreter der Stadtverwaltung den weiteren Werdegang der geplanten Regelung, was die Dorfgemeinschaftshäuser angeht.

Fest steht: Die Gardelegener Stadtverwaltung hat das Ziel, eine einigermaßen einheitliche Regelung zu finden. Vor allem, was die Frage angeht, wer die Räume kostenfrei nutzen darf und wer bezahlen muss. Dies oblag vor der Gebietsreform, die mittlerweile mehr als fünfeinhalb Jahre her ist, den damals noch eigenständigen Gemeinden – und diese Regelungen gelten bis heute. Dabei geht es keinesfalls um einheitliche Preise, sondern eher um die Frage, wer zahlen muss und wer nicht, betont Mandy Zepig.

Nach Eingang aller Statements der Ortschaftsräte, so berichtete die Bürgermeisterin in Potzehne, werde diese Auflistung nun zusammengestellt. Bei der nächsten Beratung der Ortsbürgermeister werde das Thema dann detailliert aufgegriffen. In Potzehne hätten lediglich einzelne Ortsbürgermeister nochmal kurz ihre Auffassungen dargelegt. Lange diskutiert wurde nach Aussage von Mandy Zepig aber nicht.

Im Anschluss an die nächsten Ortsbürgermeisterrunde wird ein Satzungsentwurf zu den Dorfgemeinschaftshäusern in die städtischen Ausschüsse gegeben. „Unser Ziel ist es, dass dies noch vor Jahresende geschieht“, fasst Mandy Zepig zusammen. Wie genau die Nutzungsvereinbarungen für die Räume aussehen, das entscheidet der Gardelegener Stadtrat.

Ob dieses Gremium allerdings gleich in seiner ersten Beratungsrunde zu einer Einigung und somit Entscheidung kommt, darf doch eher bezweifelt werden.

Von Stefan Schmidt

Kommentare