Gardelegener stehen als Lokalmatadoren auf der Bühne

"Yascha" beim Metal Frenzy: „Es war ein geiler Auftritt“

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Thomas Mertens, Matthias Blum, Ingo Lüders und Tino Ulrich (von links) alias „Yascha“ aus Gardelegen waren die Lokalmatadoren auf der Metal-Frenzy-Bühne.

twe Gardelegen. Bislang war bei jedem „Metal Frenzy Open Air“ auch eine lokale Band vertreten. Da machte auch die dritte Auflage des Festivals am Gardelegener Erlebnisbad keine Ausnahme.

Am Sonnabend eröffnete nämlich die Formation „Yascha“ aus Gardelegen den dritten und letzten Festivaltag.

Die Band besteht aus Sänger Tino Ulrich, dem Gitarristen Thomas Mertens, dem Bassisten Matthias Blum und dem Schlagzeuger Ingo Lüders. „Uns gibt es in dieser Formation erst seit Januar 2015. Trotzdem haben wir alle schon lange mit Musik zu tun und kennen uns auch schon eine ganze Weile“, verrät Ingo Lüders. Eher durch Zufall trafen sich die vier Musiker dann auf einer Feier wieder und entschlossen sich dazu, eine neue Band zu gründen.

„Yascha“ hat sich dem deutschsprachigen Punkcore verschrieben. „Wir bleiben auf jeden Fall bei der deutschen Sprache, denn ich finde es wichtig, dass jeder die Texte auch versteht“, machte Sänger Tino Ulrich deutlich. „Wir behandeln in unseren Songs praktisch alle Bereiche aus dem Leben, die jeder kennt. Allerdings halten wir uns aus der politischen Schiene heraus. Unter der Dusche kommen die besten Ideen für neue Songs“, ergänzt Lüders.

Wo sieht sich die junge Band, die derzeit noch in den Kinderschuhen steckt, in fünf Jahren? „Es wäre schon eine schöne Sache, als Vorband auf Tour zu gehen und irgendwann vielleicht eine eigene kleine Tour zu spielen“, wünscht sich beispielsweise Gitarrist Thomas Mertens. „Ich finde es wichtig, dass die Zuschauer Spaß an unserer Musik haben. So lange vor der Bühne ein paar Leute mitmachen, mache ich das Richtige“, gibt sich Ulrich indes etwas bescheidener.

Am Sonnabend durften die vier Gardelegener den Festivaltag also eröffnen. „Es war der dritte Tag und die Leute sind schon ein bisschen fertig. Aber dennoch haben sich ein paar Leute vor der Bühne eingefunden und uns unterstützt. Dabei waren auch einige unbekannte Gesichter zu sehen, was uns natürlich freut. Mir hat es wirklich Spaß gemacht“, so Schlagzeuger Ingo Lüders nach dem Auftritt auf dem Metal Frenzy.

Übrigens arbeiten die vier Jungs, die einmal in der Woche im Proberaum stehen, derzeit fieberhaft am ersten Album, so dass es sicher bald frische Musik von den Gardelegenern zu hören gibt. Mit Blick auf die nähere Zukunft hatte Drummer Ingo Lüders dann doch noch einen kleinen Wunsch parat: „Vielleicht stehen wir ja in fünf Jahren bei diesem Festival wieder auf der Bühne.“

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