Vorstand Henri Schulz: „Wir putzen uns heraus“

Wohnungsgenossenschaft Gardelegen investiert mehr als zwei Millionen Euro

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Henri Schulz (rechts) und Maik Eulenberg von der WGG Gardelegen vor dem frisch sanierten Wohnblock an der Ernst-von-Bergmann-Straße 19 bis 21 in Gardelegen.

Gardelegen. Vor zwölf Jahren sah die Lage noch ganz anders aus. Da hatte die Wohnungsgenossenschaft Gardelegen, kurz WGG, einen Leerstand von 47 Prozent. Seitdem geht es aber aufwärts mit Gardelegens zweitgrößtem Vermieter.

587 Wohnungen sind dem hauptamtlichen Vorstand Henri Schulz unterstellt. Und: Die WGG wird, nachdem bereits mehrere Blöcke saniert worden sind, erneut Geld in die Hand nehmen, um den Mietern ein möglichst modernes Wohnen zu ermöglichen. „Wir putzen uns heraus“, sagt dazu Henri Schulz.

Als Beispiel dienen drei Wohnblöcke an der Ernst-von-Bergmann-Straße in Gardelegen. Für insgesamt etwas mehr als zwei Millionen Euro wurden bzw. werden sie saniert. Zwei Blöcke – die Hausnummern 14 bis 16 sowie 19 bis 21 – sind bereits modernisiert worden. Ein weiterer Wohnblock, jener mit den Hausnummern 23 bis 25, wird im Juli begonnen. In allen drei Fällen sind den Mietern für den Zeitraum der Sanierungsarbeiten Alternativwohnungen angeboten worden. Und: Gab es vor der Sanierung noch Leerstand, so sind die nun modernisierten Blöcke bereits ausgebucht.

Dies erhoffen sich Henri Schulz und der ehrenamtliche WGG-Vorstand Maik Eulenberg auch für den nun anstehenden Block. Dort gibt es – ebenso wie in den anderen Blöcken – neue Treppenhäuser, sanierte Bäder mit ebenerdigen Duschen sowie neue energieeffiziente und umweltgerechte Heizungsanlagen. Die Dämmung erfolgt, so betont Henri Schulz, „nach neuesten energetischen Erkenntnissen“. Die großzügigen Balkone sind bei den Mietern besonders begehrt. Fenster und Balkontüren verfügen nun über Wärmeschutzverglasungen.

Der Block an der Ernst-von-Bergmann-Straße 23 bis 25 soll im Dezember fertig sein.

Von Stefan Schmidt

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