Ende der Ausbauarbeiten der Weteritzer Landstraße in Gardelegen in der ersten Juniwoche geplant

„Wir liegen in den letzten Zügen“

+
Die Sanierungsarbeiten liegen in den letzten Zügen. Wasserverband, Stadt Gardelegen und die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt haben nur noch Restarbeiten zu erledigen.

Gardelegen. Seit September vergangenen Jahres ist die 668 Meter lange Weteritzer Landstraße (L 27) in Gardelegen zwischen dem Ortseingang und Kreisel für den Verkehr komplett gesperrt, da sie von Grund auf saniert wird.

Es ist eine Gemeinschaftsmaßnahme der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Reginalbereich Nord, die für den Straßenkörper zuständig ist, der Stadt Gardelegen, die für die Nebenanlagen verantwortlich zeichnet, und des Wasserverbandes Gardelegen, der die maroden Versorgungsleitungen für Trink- und Schmutzwasser erneuert.

Die Bauarbeiten starteten mit Verspätung – Baubeginn war eigentlich schon im Juni 2014 geplant –, so dass die Weteritzer Landstraße zur Winterbaustelle wurde. Doch nun ist das Ende abzusehen. Wie Margit Netzband, von der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, auf Nachfrage der Altmark-Zeitung mitteilt, sollen die Arbeiten in der 23. Kalenderwoche, sprich in der ersten Juniwoche, komplett beendet und die Straße für den Verkehr wieder frei sein.

Derzeit laufen Restarbeiten des Wasserverbandes. Wie der Technische Leiter Frank Hellmann sagte, „sind unsere Medien alle in der Weteritzer Landstraße verlegt“ – inklusive aller Hausanschlüsse. Derzeit erfolgt der Anschluss der letzten ersten drei Grundstücke am Ziepeler Weg. Dann seien die Arbeiten vom Wasserverband erledigt und dann kann, wie Margit Netzband erläutert, der Fahrbahnanbau ab Ziepeler Weg bis zum Bauanfang erfolgen. Das heißt, die Asphalttrag- und Deckschichten werden im Straßenbereich eingebaut. In der Woche vor Pfingsten sollen die Asphaltarbeiten ausgeführt werden.

Auch nur noch Restarbeiten hat die Stadt zu erledigen, wie Bauamtsleiter Engelhard Behrends erklärt. „Wir liegen in den letzten Zügen.“ Die Gehwege wurden nur zum Teil erneuert, da in den vorangegangenen Jahren diesbezüglich schon einiges gemacht wurde. Nur zwischen dem Ortseingang und dem Abzweig Ziepeler Weg wurde ein kombinierter Geh- und Radweg komplett neu gebaut. Dort fehlen noch rund 150 Meter Pflaster.

Von Elke Weisbach

Kommentare