Sieg für Lichterfelde / Roxförder Männer Zweite

Wasserschlacht unter Flutlicht beim Feuerwehrwettkampf in Wiekpe

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Grund zur Freude hatten dagegen die Roxförder Männer, die sich knapp mit 19,97 Sekunden dem Team aus Lichterfelde geschlagen geben musste und Zweite wurden. Fotos: Weisbach

Wiepke. Vier Feuerwehren – davon eine mit einer Männer- und einer Frauenmannschaft – hatten zwar noch kurzfristig wegen Erkrankungen abgesagt. Aber die 34 Teams, die am Freitagabend unter Flutlicht auf dem Festplatz in Wiepke im Löschangriff nass antraten, gaben alles.

Und die Ergebnisse nach den zwei Läufen konnten sich wahrhaft sehen lassen.

Die Roxförder Frauen hatten ein wenig Pech und belegten am Ende von den drei Frauen-Mannschaften den dritten Platz.

Sieger Lichterfelde und die Zweitplatzierten Roxförder Männer lagen beide unter 20 Sekunden, was eine Superleistung ist. Und auch die nachfolgenden Platzierungen (siehe Kasten) lagen mit den Zeiten eng beieinander. Auch drei Frauenteams gingen an den Start. Hier hatten die Packebuscher die Nase vorn. Wie beliebt dieser doch etwas andere Feuerwehr-Wettbewerb zum Auftakt der Wiepker Spelunkennächte ist, zeigte die Tatsache, dass die Mannschaften nicht nur aus den beiden Altmarkkreisen, sondern auch aus dem Jerichower Land (Tryppehna und Stegelitz) sowie aus dem Harz (Turbine Rotacker und Hasselfelde) anreisten. Und auch interessierte Zuschauer fanden sich sehr zahlreich ein.

Die Wiepker Gastgeber unter Wehrleiter Ronald Gaede hatten alles wieder hervorragend vorbereitet und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Dafür, dass alle Teams wussten, wann sie dran sind und welche Zeiten sie erreicht haben, sorgte Uwe Schlonsack, der auch die Startsignale gab. An den beiden Startplätzen sorgten Jost Krüger und Björn Flamme sowie Dirk Arnold und Heiko Berlin dafür, dass die Wettkampfordnung eingehalten wurde. Die Zeitnahme erfolgte zwar elektronisch. Zur Sicherheit stoppten aber Lina Holz und Max Meyer auch manuell noch mit.

Es wurde zwar ziemlich kühl mit fortschreitender Zeit. Zum Glück aber hielt Petrus seine Regenpforten geschlossen. Nass war es auf der Wettkampfbahn dennoch. Dafür sorgten unter anderem ein Schlauchplatzer und auch misslungene Kuppelversuche.

Von Elke Weisbach

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