Unfallschwerpunkt an der Auf-und Abfahrt zur Gardelegener Umgehung soll entschärft werden

Warnschilder an Bismarker Straße

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Große Warnschilder stehen seit kurzem auf der Bismarker Straße in Gardelegen in Höhe der Umgehungstraßen-Brücke. Dort gab es in der Vergangenheit immer wieder teils schwere Verkehrsunfälle.

Gardelegen. Ein weiterer Unfallschwerpunkt im Gardelegener Stadtgebiet soll entschärft werden.

Zumindest gibt es seit kurzem deutlich sichtbare Warnschilder im Bereich der Umgehungsstraßen-Abfahrt Bismarker Staße – verbunden mit einem Tempolimit von 50 km/h, das stadtauswärts bis hinter die Zufahrt zur Gedenkstätte gilt.

Im dortigen Kreuzungsbereich der Bismarker Straße mit der Kreisstraße nach Lüffingen und der Auf- bzw. Abfahrt der Umgehung sind „Unfallgefahr“-Schilder aufgestellt worden. Und zwar sowohl stadtein- als auch stadtauswärts. Vor allem auf der Kreuzung nördlich der Umgehungsstraßen-Brücke, wo auch der Berufs- und Lastwagenverkehr aus und in Richtung Gardelegener Industriegbiet die Bismarker Straße kreuzen muss, haben sich in den vergangenen Jahren häufig Zusammenstöße ereignet. Einer der Gründe: Wer die Bismarker Straße komplett queren will, muss mehrere Fahrbahnen passieren. Ein Umstand, der auch schon an der weiter westlich gelegenen Umgehungsstraßen-Abfahrt zur B 71 an der Ackendorfer Landstraße in der Vergangenheit für zahlreiche Verkehrsunfälle gesorgt hat. Dort stehen seit dem vergangenen Jahr ebenfalls Unfallschwerpunkt-Warnschilder, verbunden mit Stoppschildern und einer Geschwindigkleitsbeschränkung. Seitdem hat sich die Zahl der Unfälle dort nach Auskunft der Polizei auch verringert.

Auch ein dritter Unfallschwerpunkt entlang der Gardelegener Umgehung ist vor mehreren Jahren entschärft worden: Die Auf- und Abfahrt Gardelegen-Ost in Höhe des Glaswerks. Seit der Installierung einer Ampel herrscht dort Ruhe.

Von Stefan Schmidt

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