Premiere des Musicals „48 Stunden“ des Gymnasialchores kam an / Wiederholung am 29. August

Mit viel Gefühl und Herzblut

+
Die Mutter (Jolina Schlaß, r.) sang mit ihrer Schwester (Daniela Barnick) unter anderem „Lieblingsmensch“ von Namika.

Gardelegen. Sie habe heute nur eine „Gastrolle“, erklärte Andrea Jürges, die Leiterin des Gymnasialchores, während ihrer Begrüßung der Gäste am Montagabend in der Schulaula.

Denn das Musical „48 Stunden“, das an dem Abend seine Premiere erfuhr, sei nämlich ein reines Schülerprogramm.

Der Chor sang nicht nur von „California Dreaming“ von The Mamas and the Papas, sondern unter anderem auch „Mensch“ von Herbert Grönemeyer und begeisterte mit „The Lion Sleeps Tonight“ von The Tonkes.

Damit übergab sie die weitere Regie in die Hände von Elisabeth Schönegge aus der elften Klasse, die gemeinsam mit ihrer Freundin Mareike Lenz die Geschichte zum Musical schrieb und mit der passenden Musik bestückte – und am Montag auch für den reibungslosen Ablauf der Aufführung sorgte. Sie hatte im Blick, wann welche Solisten und wann der Chor auf die Bühne mussten und welches Bühnenbild an der Reihe war. Und alles klappte gut, auch wenn die Aufregung spürbar war.

Die Solisten – Jolina Schlaß (als Mutter), Daniela Barnick (als Mutters Schwester), Laura Madleen Mertens (als Adoptivmutter), Helene Grabert und Kajsy Lee Ann Gäde (als die beiden Schwestern), Sedjro Aka (als zunächst verlorener Sohn Noah) und Pascal Müller (als dessen Freund) – waren mit Herzblut dabei und sangen ihre Lieder mit viel Gefühl. Ihnen standen aber die anderen Chormitglieder in nichts nach, die auch für Schwung auf der Bühne sorgten.

Nach knapp einer Stunde gab es eine kurze Pause, in der die Schnittchen, die die Elftklässler zum Auffüllen ihrer Abikasse anboten, gut angenommen wurden.

Wer zur der Premiere keine Zeit hatte, hat am kommenden Montag, 29. August, noch einmal die Chance, das Musical zu erleben. Die Wiederholung startet um 18.15 Uhr in der Aula des Gardelegener Geschwister-Scholl-Gymnasiums.

Von Elke Weisbach

Kommentare