Tierhaltungsverbot in Algenstedt: Polizei musste Kreis-Veterinäramt unterstützen

Tierschützer holen Pferde, Hunde, Schaf und Katze ab

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In Algenstedt musste gestern ein Tierhaltungsverbot auf einem Grundstück in der Dorfmitte umgesetzt werden. Dazu war auch die Polizei mit diversen Kräften im Einsatz.

Algenstedt. Mehrere Polizeifahrzeuge hielten am gestrigen späten Vormittag in der Dorfmitte von Algenstedt: Ponys, Hunde, Schaf und Katze wollten die Beamten mitnehmen.

Das Veterinäramt des Altmarkkreises Salzwedel, wie Pressesprecherin Birgit Eurich auf Anfrage der Altmark-Zeitung bestätigt, hatte die Ordnungshüter um Unterstützung gebeten. Vor Ort hatte es offenbar Widerstände gegen die Mitnahme der Tiere auf dem unsanierten Grundstück gegeben. Durchgesetzt wurde ein richterlicher Beschluss. Auf dem Gelände dieses Grundstücks sollte ein juristisch erteiltes Tierhaltungsverbot durchgesetzt werden. Neben Mitarbeitern der Kreisverwaltung waren deshalb auch mehrere Polizisten mit diversen Fahrzeugen vor Ort.

Vom Hof mitgenommen wurden nach Angaben des Kreis-Veterinäramtes zwei Ponys und ein Warmblut. Dazu konnten mindestens 13 Hunde sichergestellt werden. Darüber hinaus nahm die Behörde ein Schaf und eine Katze mit. Für all diese Tiere gilt ein Tierhaltungsverbot. Die Tierhalter sollen erst seit kurzem in Algenstedt wohnen. Besorgte Anwohner hatten die Behörde offenbar informiert. Die Tiere wurden in umliegende Tierheime gebracht und werden dort nun versorgt. Während der gestrigen Nachmittagsstunden war die gemeinsame Aktion von Kreis und Polizei beendet.

Von Stefan Schmidt

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