39 Teilnehmer bei Ganztagsausbildung der Gardelegener Ortsfeuerwehr

Üben für den Fall, dass es doch mal passiert

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Gruppenführer Maik Schulz (vorne links) erläuterte die unterschiedlichen Pumpenarten, die auf dem Gefahrgutcontainer gelagert sind.

Gardelegen. Zum Einsatz kommt die Gruppe nur selten. „Zum Glück“, sagt Gardelegens stellvertretender Ortswehrleiter Till Kern. Denn die Gefahrgutgruppe in Gardelegen, 14 Personen stark, wird dann gerufen, wenn es mehr gibt als einen gewöhnlichen Feuerwehreinsatz.

Henrik Lehmann zeigte an einem Kessel-Simulator, wie gefährliche Stoffe beispielsweise aus einem Tank abgepumpt werden können.

Dann muss ermittelt werden, wo sich Giftstoffe befinden, wie heiß es am Einsatzort ist und ähnliches. Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, probten 37 Mitglieder der Gardelegener und zwei Einsatzkräfte der Miester Ortsfeuerwehr am Sonnabend im Rahmen einer Ganztagsausbildung den Unglücksfall. An vier Stationen wurde geübt, beginnend mit einer einstündigen theoretischen Einführung.

Zu diesen Stationen auf dem Gelände am Gardelegener Gerätehaus gehörte die Dekontamination: Beim Einsatz an gefährlichen Stoffen, beispielsweise bei einem Verkehrsunfall mit einem Gefahrguttransport, müssen sich die Einsatzkräfte gesondert schützen. Und spezielle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um nicht selbst in Gefahr zu geraten. Dazu gehört der spezielle Schutzanzug ebenso wie das spätere Dekontaminieren, also das gründliche Säubern. [...]

Von Stefan Schmidt

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