Täter bringen im Raum Mieste zeitweilig die Trinkwasserversorgung zum Erliegen / Polizei ermittelt

Nächtliche Hydrantenaufdreher: Täter legen Trinkwasserversorgung lahm

Mieste. Im Raum Mieste sind offenbar ein oder mehrere Straftäter unterwegs und treiben ihr Unwesen.

Neben zwei nächtlichen Bränden in einer leer stehenden Fleischerei in Mieste und in der Nacht zu gestern in der Waldsiedlung bei „Wurzelsepp“ unweit von Peckfitz – in beiden Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus – drehen Unbekannte seit einiger Zeit nächtens auch noch Hydranten auf. Das berichtet die Polizei.

Passiert ist dies in der Nacht des 10. Mai und eine Nacht später in Mieste, Miesterhorst, Peckfitz und Jeggau, In der Nacht zum 13. Mai, so teilte die Polizei gestern mit, geschah dies am Spülstutzen einer Schmutzwasserleitung am Miesterhorster Bahnhof. In der Nacht zum vergangenen Sonntag drehten die Täter dann Hydranten in Jeggau, Sichau und unweit von Tarnefitz auf. Dadurch kam es in diesen Ortschaften zeitweise zum Erliegen der Trinkwasserversorgung. Morgens konnten Mitarbeiter des Gardelegener Wasserverbandes die Hydranten wieder verschließen. Nun ermittelt die Polizei wegen der Störung öffentlicher Betriebe und hofft auf Zeugen, die sich unter der Telefonnummer (0 39 07) 72 40 an das Revierkommissariat in Gardelegen wenden können.

Von Stefan Schmidt

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