Gardelegener Bürgermeisterwahl: SPD-Frau kommt auf 43,9 Prozent, CDU-Mann auf 28,7 Prozent

Stichwahl mit Zepig und Neubüser

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Blumen für die Bewerberin mit den meisten Stimmen: Die SPD-Bürgermeisterkandidatin Mandy Zepig (links) erreichte 43,9 Prozent und wurde von der Chefin der SPD-Stadtratsfraktion, Petra Müller, beglückwünscht. Am 8. März kommt es nun zur Stichwahl.

Gardelegen. Der Kampf um das Gardelegener Rathaus geht in die zweite Runde. Bei der gestrigen Bürgermeisterwahl konnte keiner der fünf Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen.

Damit kommt es am Sonntag, 8. März, also in zwei Wochen, zur Stichwahl zwischen Mandy Zepig (SPD) und dem CDU-Bewerber Kai-Michael Neubüser.

Die 39-jährige Gardelegenerin kam auf 43,9 Prozent der Stimmen und führte von Beginn an. Neubüser reichten 28,7 Prozent für das Erreichen der Stichwahl. Der Mann aus Wernitz landete deutlich auf Platz zwei – mit Abstand zu Mandy Zepig, aber auch mit klarem Vorsprung vor Peter Kapahnke. Der Parleiber holte 14,2 Prozent und landete deutlich vor den beiden übrigen Kandidaten, dem Seethener Stephan Mertens (7,3 Prozent) sowie Dirk Kuke aus Weteritz (5,9 Prozent), auf dem dritten Platz. Alle diese drei Bewerber waren parteilos.

Mandy Zepig zeigte sich, als um Punkt 19.46 Uhr im Gardelegener Rathaussaal das vorläufige Endergebnis feststand, erleichtert. Sogar vereinzelte, eher wohl ironisch gemeinte „Zugabe“-Rufe gab es – die Zugabe findet am 8. März bei der Stichwahl statt. „Ich hätte mit eine knapperen Ergebnis gerechnet“, so Mandy Zepig mit einem Glas Sekt in der Hand.

Derweil hielt sich der Zweitplatzierte Kai-Michael Neubüser nur wenige Meter entfernt im CDU-Wahlkreisbüro von Uwe Harms auf. „Jetzt geht es von vorne los“, verbreitete er Optimismus.

Die Wahlbeteiligung in den 38 Wahllokalen des Gardelegener Stadtgebietes lag gestern bei 44,0 Prozent.

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