Stadt versendet keine neuen Wahlbenachrichtigungsscheine für Bürgermeistervotum am 8. März

Stichwahl: Neubüser steht oben

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Die Auszählung der Stimmzettel bei der Gardelegener Bürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag brachte kein eindeutiges Ergebnis. Deshalb gibt es am Sonntag, 8. März, eine Stichwahl. Eine nochmalige Wahlbenachrichtigung wird es aber nicht geben.

Gardelegen. Offiziell handelt es sich „um eine Nachwahl“. Also um keine neue Wahl. Das sagt Heidi Wiechmann, in der Gardelegener Stadtverwaltung zuständig für die Vor- und Nachbereitung der Bürgermeisterwahl.

Am Sonntag erreichte keiner der fünf Bewerber die absolute Stimmenmehrheit, so dass es am Sonntag, 8. März, zur Stichwahl zwischen Mandy Zepig (SPD) und Kai-Michael Neubüser (CDU) kommt. Obwohl Zepig mit 43,9 Prozent der abgegebenen Stimmen deutlich vor Neubüser (28,7 Prozent) lag, steht sie auf dem Wahlzettel, auf der der Wähler sein Kreuz machen darf, unter dem CDU-Mann. So wie schon beim ersten Wahlgang. „Denn die Reihenfolge richtet sich nach dem Alphabet“, sagt Heidi Wiechmann. Und da kommt nun mal Z hinter N.

Am heutigen Mittwoch tagt der Wahlausschuss und wird das Ergebnis der Bürgermeisterwahl vom Sonntag von „vorläufig“ in „endgültig“ umändern. Zugleich werden die beiden Stichwahl-Teilnehmer zugelassen – eine Formsache. „Gleich danach legen wir los“, sagt Heidi Wiechmann.

Bedeutet: Die neuen Wahlzettel für die mehr als 20 000 Wähler werden gedruckt. Diesmal nur mit zwei Namen, aber wieder in Orange.

Der Wähler erhält hingegen keine neue Wahlbenachrichtigung. Wer am 8. März zur Stichwahl gehen will, der braucht dazu nur Personalausweis, Reisepass oder Führerschein. Mehr nicht. Möglich ist die Stichwahl wieder in allen 37 Wahllokalen, die es auch am Sonntag gegeben hatte. Und es gibt auch für die Stichwahl wieder eine Briefwahlmöglichkeit. Der Raum dafür befindet sich im Haus II der Stadtverwaltung (Rudolf-Breitscheid-Straße 3) im Raum Rieseberg (Erdgeschoss, ausgeschildert). Geöffnet ist das Briefwahllokal ab dem morgigen Donnerstag.

Die Wahlplakate von Mandy Zepig und Kai-Michael Neubüser dürfen übrigens bis nach der Stichwahl hängen bleiben. Einzig Dirk Kuke – er hatte auch plakatiert – muss abgehängt werden. Für ihn ist die Wahl mit dem Nicht-Erreichen der Stichwahl beendet. Die beiden anderen Bewerber, Peter Kapahnke und Stephan Mertens, hatten auf Plakate verzichtet.

Von Stefan Schmidt

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