Wiepker Ortswehren laden im Rahmen der Wiepker Spelunkennächte zum Flutlöschangriff ein

Sprinten, kuppeln und Wasser marsch

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Auch mit dem einsetzenden Regen gingen die Läufe in zügigem Tempo in Wiepke voran. Das herbstlich nasse Wetter ließ weder die Stimmung noch die Konzentration sinken.

Wiepke. Es war herbstlich kalt und wie bereits in den Vorjahren fing es auch wieder beim Löschangriff in Wiepke am Freitagabend an zu regnen.

Das Wasser kam nicht nur vom Himmel, sondern floss auch reichlich durch die Druckschläuche der 35 Männer- und drei Frauenmannschaften (aus Roxförde, Packebusch und Bindfelde). Und genauso viel kühles Bier wie Wasser, floss auch später durch die Kehlen der vielen Feuerwehrgruppen.

Zum mittlerweile 15. Flutlöschangriff lud die Wiepker Ortsfeuerwehr, im Rahmen der Wiepker Spelunkennächte, ein.

Das Männerteam aus Mannhausen vorn an der Ziellinie. Jetzt musste man nur noch den beleuchteten Zielpunkt treffen, was nicht immer leicht war.

38 Mannschaften aus ganz Sachsen-Anhalt waren beim Traditionswettkampf auch in diesem Jahr wieder mit dabei. Mit gerade einmal 84 hundertstel Sekunden musste sich Tryppehna (19,81 Sekunden) der Mannschaft von Turbine Rotacker (18,97 Sekunden) geschlagen geben. Das schnellste Team der Altmark war die Mannschaft aus Roxförde mit 20,88 Sekunden. Die beiden Teams waren die einzigen, die beim Löschangriff nass unter 20 Sekunden blieben. Insgesamt lagen die Ergebnisse der Männermannschaften eng beieinander: Zwischen Platz eins und Platz sechs, den der vielfache Sieger aus Buch belegte, waren es nur 2,2 Sekunden Zeitunterschied.

Für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes der 38 Wehren sorgte die Wiepker Wettkampfmannschaft sowie unzählige Helfer aus dem Ort um Wehrleiter Ronald Gaede. „Es sind immer ganz viele, die uns helfen, diesen Wettkampf nun schon seit 15 Jahre durchzuführen“, erzählte Ronald Gaede dankbar über die vielen helfenden Hände.

Als Starter fungierte wieder Uwe Schlonsak. Knallte seine Startklappe wurde sofort losgesprintet, gekuppelt und gezielt bis das Ziel heruntergespritzt wurde. Björn Flamme, Heiko Berlin, Lina Holz und Lars Skeide kontrollierten, ob die Wehren alles richtig und ordnungsgemäß aufgebaut hatten sowie startbereit waren. Im Wettkampfbüro sorgten unter anderem Werner Berlin und Heidi Berlin sowie Saskia Schlonsak dafür, dass keine Sekunden falsch notiert wurden.

Constanze Oertel vom Frauenteam Bindfelde hielt die Sauglängen mit aller Kraft zusammen.

Verliefen die ersten Läufe noch trocken, so gab es dann leider doch den einen oder anderen Regenschauer. Doch das entmutigte die Mannschaften nicht. Viele von ihnen waren nicht zum ersten Mal in Wiepke mit dabei und deshalb auch mit ihren Pavillons auf herbstlich nasses Wetter optimal vorbereitet. Gegen Mitternacht fand dann schließlich im Festzelt die Ehrung der schnellsten Mannschaften zum 15. Flutlichtlöschangriff 2016 durch Ronald Gaede statt.

Den ersten Platz bei den Herren belegte die Mannschaft „Turbine Rotacker“ mit 18,87 Sekunden. Gefolgt von der Männermannschaf Tryppehna mit 19,81 Sekunden. Den dritten Platz sicherte sich die Ortswehr aus Roxförde mit 20,88 Sekunden. Die beste Frauenmannschaft und damit den ersten Platz belegten die Feuerwehrfrauen aus Roxförde mit 28,44 Sekunden. Gefolgt von den Packebuscher Frauen, die sich mit 33,12 Sekunden ihren zweiten Platz sicherten. Auf den dritten Platz kamen die Ortswehrfrauen aus Bindfelde mit 34,38 Sekunden.

Von Maik Bock

15. Flutlöschangriff der Wiepker Ortsfeuerwehr

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