Millimeterarbeit auf Umleitung

Sperrung der B 71 südlich von Letzlingen sorgt für Engpässe

Seitenspiegel an Seitenspiegel: Auf der Umleitungsstrecke in Weteritz ist vor allem für Lkw-Fahrer Millimeterarbeit angesagt.

Weteritz. Als er sah, was vor ihm ablief, hielt der Brummi-Fahrer erstmal an. Und wartete. Und wartete. Erst nach mehreren Minuten konnte der Lkw-Fahrer aus Sachsen seinen 40-Tonner wieder bewegen. Da war die Fahrbahn endlich frei.

Ursache der Umleitung: Die Sperrung der B 71 zwischen Born und Haldensleben im benachbarten Bördekreis.

Denn zuvor kamen ihm im Bereich Weteritz mehrere Brummis, mitsamt rund einem Dutzend Pkw dahinter, entgegen. Doch auf der engen Allee zwischen der B 188 und Weteritz passen zwei Schwerlaster nicht nebeneinander. Entweder, einer von ihnen muss auf die Bankette ausweichen – oder sich in Geduld üben, wie im beschriebenen Fall geschehen. Seitdem die B 71 südlich von Letztlingen wegen Bauarbeiten gesperrt ist (wir berichteten), wird der Fernverkehr über die L 25 umgeleitet. Betroffen sind die Dörfer Weteritz, Jerchel und Jeseritz im Altmarkkreis Salzwedel sowie Elsebeck, Berenbrock, Calvörde, Wieglitz und Bülstringen im Bördekreis. An manchen Stellen ist die Fahrbahn aber für so viel Verkehr gar nicht ausgelegt. Wie in Weteritz, wo es in der Haarnadelkurve immer wieder zu Beinahe-Zusammenstößen kommt. Und vor allem auf der engen Allee in Richtung B 188. Auf diesem 600 Meter langen Abnschnitt muss Millimeterarbeit verrichtet werden. Dazu kommen Radfahrer, die vom Radweg an der B 188 in Richtung Weteritz und dann weiter auf dem Radweg bis Gardelegen unterwegs sind. Dieser Abschnitt ist für sie fast lebensgefährlich.

Mittlerweile haben sich vor allem Brummi-Fahrer eine andere Ausweichstrecke gesucht – über die Kreisstraße 1105, durch Wannefeld und Roxförde.

Von Stefan Schmidt

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