Sommerbilanz der Gardelegener Tourist-Information: Lob für den neuen Bürgerpark

„Niedlich, klein, sauber und schön“

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Der Wall rund um die Gardelegener Innenstadt ist auch im Herbst ein Anziehungspunkt sowohl für Einheimische als auch für Touristen. Direkt am Wall befindet sich seit einem Dreivierteljahr nun auch die Tourist-Information.

Gardelegen. Die Besucherzahlen sind angestiegen „Wir haben allein im August und September dieses Jahres genau 104 Touristen mehr in unseren Räumen gehabt als in den beiden Vergleichsmonaten des Vorjahres“, sagt Gabriele Jülichs von der Gardelegener Tourist-Information.

Seit Januar befindet sich die Anlaufstelle nicht mehr im Gardelegener Rathaus, sondern ein paar hundert Meter weiter stadtauswärts im historischen Salzwedeler Tor.

Die Bilanz dieses Sommers liegt zwar noch nicht in allen Zahlen detailliert vor. Aber eines kann Gabriele Jülichs jetzt schon sagen: „Die Touristen sind größtenteils angetan von unserer Stadt.“ Es handele sich um eine „niedliche, kleine, saubere und schöne Stadt“, lautet der Kommentar vieler Besucher. Auch wenn sie zugibt: „Wem Gardelegen nicht gefällt, der kommt nicht zu uns und beschwert sich – der fährt nach Hause und kommt nicht wieder.“ Folglich erfahre man von möglichen Beschwerden nur selten.

Thema Sauberkeit: Dies werde sehr oft erwähnt. Und zwar positiv. Nämlich dass es in Gardelegen, im Vergleich zu anderen Städten, recht sauber sei. Was unter anderem mit den Adrome-Mitarbeitern zu tun hat: Die Betreuten gehen täglich durch die Stadt und sammeln Unrat, aber auch Hundekot auf. Bedauerlich finden es viele Besucher, dass es das Heideblütenfest in den Kellerbergen nicht mehr gibt. Vor Ort gibt es auch gar keine Sitzgelegenheiten mehr. Gut angenommen werde hingegen der im Frühjahr eröffnete Bürgerpark am Burgwall.

Von Stefan Schmidt

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