Raketenstart ins neue Jahr

Silvesterlauf in Letzlingen mit mehr als 30 Teilnehmern

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Direkt vor dem Letzlinger Sportlerheim ging es am letzten Tag des alten Jahres los: Mehr als 30 Läufer aller Generationen gingen auf die sechs und elf Kilometer langen Strecken auf der Kaisersteinlauf-Route an den Start.

Letzlingen. Es war schon mal kälter. Und es lag auch schon mal kniehoch Schnee, wenn die Teilnehmer des Silvesterlaufs des FSV Heide Letzlingen in den vergangenen Jahren an den Start gingen.

Vereinsvorsitzender Andreas Lenz zündete die Silvesterrakete als symbolischen Startschuss.

Seit nunmehr 25 Jahren bietet die Laufabteilung des Sportvereins diese Bewegung zum Jahresende an. Diesmal, am Mittag des Silvestertages, war Petrus gnädig: Kein Frost, kein unangenehmer Wind, kein Schnee und erst nach der Rückkehr ans Sportlerheim begann es zu regnen. Die mehr als 30 Läuferinnen und Läufer, vom Kind bis zum älteren Erwachsenen, hatten ihre Freude an den Strecken. Angeboten wurden die Distanzen sechs und elf Kilometer. Wobei unterwegs auch mal ein wenig geplaudert werden durfte: Schnelligkeit war Nebensache. „Wir laufen auf der originalen Kaisersteinlauf-Route“, wie Organisator Dietmar Hinz verkündete.

Das Zeichen zum Aufbruch erfolgte wie in jedem Jahr mittels einer Silvesterrakete, diesmal gezündet vom Vereinsvorsitzenden Andreas Lenz. Gleich danach machten sich die mehr als 30 Läufer und Wanderer über die Theerhütter Straße in Richtung Colbitz-Letzlinger Heide auf den Weg, um kurz vor dem Jahreswechsel noch ein paar Pfunde abzutrainieren.

Wieder am Sportlerheim angekommen, boten die Verantwortlichen des FSV Heide ihren traditionellen und wärmenden Hexenpunsch an. Denn nach dem Lauf durch die Natur, der ohne offizielle Wertung und Zeitmessung stattfand, war Stärkung angesagt.

Von Stefan Schmidt

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