Schutz vor Wind und Regen / Kosten liegen bei 35 000 Euro

Berges Trauerhalle erhält Vordach

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Witold Bismark (links) und Klaus Baucke arbeiteten gestern am Bau des neuen Vordachs an der Trauerhalle auf dem Friedhof in Berge.

Berge. Diese Maßnahme steht bereits seit mehreren Jahre auf der Wunschliste des Ortschaftsrates. Und derzeit wird nun gebaut. Die Trauerhalle auf dem Friedhof in Berge wird seit einigen Tagen saniert. Konkret: Das Gebäude erhält erstmals ein Vordach.

„Wir mussten erst die Baugenehmigung abwarten und das Einverständnis der Kirche einholen, deshalb konnte die Maßnahme jetzt erst begonnen werden“, begründet Petra Külper vom Gardelegener Bauamt den Maßnahmebeginn. Aber seit wenigen Tagen sind Mitarbeiter mehrerer Firmen dabei, das Vordach der Trauerhalle zu errichten. In einigen Wochen soll der Zusatz dann fertig sein.

Dieses Vordach hat zwei Funktionen: Zum einen soll es Besucher vor Wind und Wetter schützen, sollte die Trauerhalle bei Beerdigungen zu klein sein – was in der Vergangenheit mitunter der Fall gewesen ist. Ein zweiter Grund: Durch diesen Vorbau soll die Fassade geschützt werden. Denn der Eingangsbereich mitsamt Fassade befindet sich auf der Westseite des Gebäudes und ist somit bis jetzt Regen und Wind ausgesetzt. Was im Laufe der vergangenen Jahre dazu geführt hat, dass diese Fassade nicht mehr im Original-Weiß glänzte. Das ist mittlerweile behoben, die Malerarbeiten sind abgeschlossen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte die Stadt die Eingangstür aufarbeiten lassen. „Sie war teilweise verfault“, berichtet Petra Külper. „Das Wasser ist dort blank reingelaufen, so schlecht war der Zustand.“ Teile dieser Tür waren bereits verfault. Doch nun sei alles wieder in Ordnung, versichert die Bauamts-Mitarbeiterin.

Die Gesamtkosten für die Sanierung der Trauerhalle auf dem am Ortsrand liegenden Berger Friedhof liegen bei 350 000 Euro.

Von Stefan Schmidt

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