Fundsachenversteigerung fand Anklang / Manches blieb als Ladenhüter zurück

Schnäppchen in Gardelegen unterm Hammer

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Vor allem Fahrräder hatten sich im Gardelegener Fundbüro in den vergangenen Monaten angesammelt. Auktionator Hartmut Gala pries bei jedem die Vorzüge an.

lam Gardelegen. Richtige Schnäppchen konnten gestern in Gardelegen gemacht werden. Denn bei der Fundsachenversteigerung der Stadtverwaltung gab es beispielsweise Fahrräder ab einem Euro.

Allerdings war so manches Vehikel den Bietern, die in die Halle auf dem Gelände der ehemaligen VG „Südliche Altmark“ gekommen waren, selbst das noch „zu teuer“. Da halfen auch nicht die anpreisenden Worte von Hartmut Gala vom Ordnungsamt, der als Auktionator fungierte und den Hammer schwang, wie zum Beispiel „Der Schrottpreis ist höher als das Gebot“ oder „Ersatzteile kann man doch immer gebrauchen“. Was nicht gewollt war, ging zurück. Es gab aber auch Ausreißer. So schaukelte sich der Preis für ein sehr gut erhaltenes und funktionstüchtiges Damenfahrrad doch glatt bis auf 31 Euro in die Höhe. Es wird künftig in Letzlingen im Einsatz sein. In dieses Dorf ging auch gleich das erste Angebot, das Gala den Frauen und Männern hinter der Absperrung offerierte: eine goldfarbene Armbanduhr. Auch hier ging es bei einem Euro los. Der Hammer fiel bei zehn Euro. Daneben wurden unter anderem auch ein Smartphone, eine, mit Sportschuhen, kurze Hose und T-Shirt gefüllte Sporttasche und eine schwarze und leere Geldbörse an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht. Das kleine Hauswasserwerk wollte allerdings niemand haben – nicht mal für einen Euro.

Neben den Fundsachen, die von den Ordnungsamtsmitarbeitern René Teschner, Rudi Schneidereit und Florian Kauer präsentiert wurden, kamen auch noch von der Stadt nicht mehr benötigte und deshalb ausrangierte Dinge angeboten. Darunter sind zum Beispiel zwei Rasenmäher, Heckenscheren, vier Bürostühle und Kinderspielsachen wie Trampolin und Hopsbälle unter den Hammer.

Eröffnet hatte die Versteigerung, die von der Leiterin des Fundbüros Manuela Wille vorbereitet wurde, von Ordnungsamtsleiterin Birgit Matthies. Sie erläuterte noch einmal die Regularien, die da unter anderem hießen, dass es das ersteigerte Gut nur gegen Bargeld gibt.

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