Kreis reagiert auf alternative Ausweichstrecke wegen Sperrung der B 71 im Bördekreis

Schild versetzt: Nur 30 noch Kilometer pro Stunde erlaubt

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Die Lkw-Spuren an der Kreuzung in der Dorfmitte von Roxförde sind bereits deutlich zu erkennen.

Letzlingen. Der Antrag wurde am Montag gestellt. Und seit Dienstag steht das Verbotsschild dort, wo es eigentlich auch stehen sollte: Auf der B 71 in Letzlingen, kurz vor dem Abzweig nach Wannefeld.

Viele Lkw-Fahrer waren bisher nach rechts über Wannefeld und Roxförde ausgewichen, obwohl dort nicht mehr als 7,5 Tonnen erlaubt sind. Doch das Verbotsschild „stand bisher hinter dem Abzweig, so dass einige Lastwagenfahrer das Schild angeblich zu spät gesehen haben“, erklärt dazu Kreisdezernent Hans Thiele. Mit der Versetzung vor den Abzweig gilt diese Ausrede nun nicht mehr.

Stattdessen brausen manche Autofahrer in Letzlingen einfach geradeaus – obwohl die B 71 im Bördekreis zwischen Born und Haldensleben wegen Bauarbeiten gesperrt ist und die offizielle Umleitung über die L 25 durch Weteritz, Jerchel und Jeseritz und dann weiter in den Bördekreis führt. Am Dienstag konnten Verkehrsteilnehmer noch die Heidestraße, die Verbindungsstraße zwischen der B 71 und der B 189, nutzen, am Abzweig Hütten regelte eine provisorische Ampel den Verkehr. Doch auch der Kreuzungsbereich südlich von Born wird bald saniert, so dass dann die Nutzung der Heidestraße nach Colbitz nicht mehr möglich ist.

Das Umleitungs-Chaos (wir berichteten) soll mit der Tonnenbegrenzung für die Ortsdurchfahrten Wannefeld und Röxförde – und weiter in den Bördekreis durch Klüden und Uthmöden – eingedämmt werden. Dazu gibt es 30-km/h-Schilder in den jeweiligen Ortsdurchfahrten – wenn auch, wie am Ortseingang von Wannefeld aus Richtung Letzlingen kommend, direkt auf den Geh- und Radweg gestellt. Dass der Schwerlastverkehr bereits zu Schäden geführt hat, sieht man an der Kreuzung in der Roxförder Dorfmitte. Dort sind bereits deutliche Lkw-Spuren zu erkennen.

Von Stefan Schmidt

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