Forderung des Ortschaftsrates zur Breitenfelder Ortsdurchfahrt / „Gläser scheppern im Schrank“

Bis zur Sanierung nur 30 km/h

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Die Ortsdurchfahrt in Breitenfeld im Zuge der L 26 ist eine Kopfsteinpflasterstraße. Deshalb kommt es immer wieder zu Erschütterungen in den angrenzenden Gebäuden. Breitenfelds Ortschaftsrat drängt nun auf eine Sanierung. 

sts Breitenfeld. Manch ein Anwohner muss die Gläser im Schrank regelmäßig wieder zurechtrücken. Denn sie machen sich selbstständig. Nämlich immer dann, wenn ein Fahrzeug vorbeifährt.

„Wie bei uns“, erzählte Julia Ritzmann, Mitglied des Breitenfelder Ortschaftsrates, während der Zusammenkunft am Montagabend. Befährt ein Lkw die Dorfstraße in Breitenfeld, „scheppern bei uns die Gläser im Schrank. “ Weil die Kopfsteinpflasterstraße dann für Erschütterungen sorgt.

Deshalb behandelte der Rat unter dem Punkt „Investitionen 2017“ eben jene Ortsdurchfahrt, die in Trägerschaft des Landes ist. Und trotzdem: Der Ortschaftsrat will über die Stadt Gardelegen den Antrag stellen, dass die Breitenfelder Ortsdurchfahrt möglichst bald saniert wird. Mit Blick auf die zuletzt getätigten Investitionen auf der L 26 in den Bereichen Schwiesau und Jeggau – zwischen Breitenfeld und Schwiesau ist die Fahrbahn vor wenigen Wochen auf einer Länge von 1,7 Kilometern saniert worden –erklärte Ratsmitglied Michael Linde: „Auch wir in Breitenfeld haben ein Anrecht auf eine vernünftige Anbindung.“

Er stellte zudem den Antrag, das Tempo im Ort auf maximal 30 km/h zu begrenzen. „Zum Schutz der Anwohner und der Gebäude“, wie Linde diesen Schritt begründete.

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