Per Knopfdruck an die Öffnungszeiten: Stadt plant die Anschaffung eines „Bürger-Infosystems“

Salzwedeler Tor oder Rathaus?

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Auf dem Rathausplatz in Gardelegen stehen bereits Info-Tafeln für Touristen. Künftig könnte dort auch ein elektronisches Info-System aufgestellt werden.

Gardelegen. Noch ist unklar, wie die Gardelegener Tourist-Information ab dem nächsten Jahr aufgestellt sein wird. Wann sie beispielsweise geöffnet hat.

Fest steht aber aktuell: An den Wochenenden oder wie derzeit über die Pfingstfeiertage hat die Anlaufstelle für Gäste der Stadt meist geschlossen. Aus diesem Grund gibt es Überlegungen im Gardelegener Rathaus, das Angebot für Touristen zu erweitern. Und zwar um ein so genanntes „Bürger-Infosystem. “ Soll heißen: Eine Art kleines Terminal, an dem Gäste per Knopfdruck herausfinden können, wann beispielsweise touristische Gebäude geöffnet haben, wo sie sich befinden und welche Gastronomie es in und um Gardelegen gibt. „Es gibt diverse Anbieter solcher Info-Systeme“ weiß Stadtverwaltungs-Mitarbeiterin Gabriela Winkelmann. Das Problem sei also nicht, eine solche Station zu bekommen. Für die Installierung eines kleine Terminals hat die Stadt in den Haushaltsplan, der noch nicht beschlossen ist, vorsorglich 1500 Euro eingestellt. Und zwar eher für die Aufstellung des Gerätes als für die Anschaffung. Denn der Kauf selbst könnte über Sponsoren finanziert werden. „Warum sollte nicht jemand Werbung auf diesem Info-System machen“, sagt Bürgermeister Konrad Fuchs.

Im Haushalt ist diese Position unter dem Begriff „Bürger-Infosystem am Salzwedeler Tor“ eingestellt. Im Salzwedeler Tor befindet sich die Tourist-Information. Der Standort könnte aber auch woanders sein, zum Beispiel am Rathaus – wo jetzt schon Info-Tafeln für Auswärtige stehen. Dies müsse aber erst noch mit diversen Behörden, beispielsweise mit dem Denkmalschutz, abgesprochen werden. Im jüngsten Sozialausschuss wies auch Andreas Finger auf die bessere Lage direkt im Stadtzentrum hin: „Das Gerät könnte auch in der Innenstadt stehen“, merkte er an. „Da stände es aus meiner Sicht richtig.“

Von Stefan Schmidt

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