Antrag gestellt für Zeit der anstehenden Bauarbeiten

Salchauer Straße von oben wieder zu

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Dieses Verbotsschild hätte die Ortschaft Letzlingen während der Bauarbeiten gern wieder an der Einfahrt zur Salchauer Straße von der GÜZ-Straße aus. Ein entsprechender Antrag ist gestellt.

Letzlingen. Die Salchauer Straße in Letzlingen, die seit einiger Zeit auf Anweisung des Landes auch von der GÜZ-Straße aus dorfeinwärts befahren werden darf, bleibt im Fokus.

Denn die Verkehrssituation habe sich inzwischen, wie Ortsbürgermeisterin Regina Lessing während der Letzlinger Ortschaftsratssitzung am Dienstabend erklärte, noch einmal verschärft.

An der Salchauer Straße werden nämlich derzeit fünf Eigenheime gebaut, was zu noch mehr Fahrzeugen und vor allem großen Baufahrzeugen auf der doch recht schmalen Straße führt, auf der Begegnungsverkehr beispielsweise auch durch parkende Autos zum Teil sehr schwierig ist. Zudem wurde die Fahrbahn für die Verlegung von notwendigen Versorgungsleitungen mehrmals aufgeschnitten, was den Zustand nicht verbesserte. Aus diesem Grund habe sie, so Lessing, gemeinsam mit der Stadtverwaltung abgesprochen, die alte Sperrung der Salchauer Straße von der GÜZ-Straße bis zur Einmündung Heinrich-Heine-Weg bis August 2018 wieder einrichten zu lassen, um den Verkehr beim Schichtwechsel im Gefechtsübungszentrum wieder auf die GÜZ-Straße in Richtung B 71 umzuleiten. Damit würde die Salchauer Straße etwas entlastet. Wie Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig, die auch an der Sitzung teilnahm, bestätigte, wurde der entsprechende Antrag an das zuständige Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr weitergeleitet. Eine Antwort steht noch aus. Dessen Aufhebung der Sperrung über den Kreis hatte laut Lessing für Kopfschütteln im Dorf gesorgt.

Der Zeitraum sei so angegeben, dass alle Bauarbeiten an der Straße dann beendet sind. Denn die Salchauer wird Baustelle. Die Sanierung der Gehwege, die bereits seit 2010 auf der Agenda stehen, sei auf einem guten Weg. Wie Lessing mitteilte, sei der Fördermittelbescheid für die Maßnahme in der Verwaltung eingetroffen. Allerdings, und das sei das Problem, steht in dem Fördermittelbescheid, dass die Maßnahme bis zum 30. November dieses Jahres nicht nur abgeschlossen, sondern auch abgerechnet sein sein soll. Das gehe nicht, betonte die Ortsbürgermeisterin.

Das Projekt mit auslaufenden Borden, um mehr Fahrbahnbreite zu gewinnen, sei zwar fertig und hing auch schon öffentlich aus. Auch wurde die Straßenausbaubeitragssatzung mit wiederkehrenden Beiträgen für den Ortsteil als einen Abrechnungsbereich bereits vom Stadtrat beschlossen. Aber es müsse ja nun erst noch die Ausschreibung der Arbeiten, die Submission und Vergabe erfolgen, was in dreieinhalb Monaten nicht zu schaffen sei. Aus diesem Grund habe die Verwaltung den Antrag gestellt, die Fördergelder mit ins kommende Jahr zu nehmen, so dass über den Winter die Ausschreibung und rechtzeitig der Baustart erfolgen könne, damit zum 30. Juni 2017, das wäre der neue Termin, alles fertig und abgerechnet seit. „Und auch das ist noch sportlich“, erklärte die Ortsbürgermeisterin.

Von Elke Weisbach

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