Feuerwehrverein Mieste organisiert erstmalig Oktoberfest im Miester Kinosaal

O’zapft is, liebe Miester

+
Passend zum Anlass trugen die Gesangssolisten Erika Maas und Henry Mertens ihre Trachtenkleidung.

reh Mieste. Etwas mehr Gäste hätte sich der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Mieste am Sonnabend beim Oktoberfest wohl schon gewünscht. Am Nachmittag blieb so mancher Stuhl im Kinosaal unbesetzt.

Auch am Abend hätte die Location ein kleines bisschen voller sein können. Trotzdem tat das der Stimmung keinen Abbruch.

Wenn’s zum Oktoberfest geht, darf das Dirndl nicht fehlen. Und die traditionelle Tracht stand den Miester Mädels richtig gut. Mit einem Glas Wein stießen die feschen Frauen auf den Abend an.

Es war das erste Oktoberfest, was der Förderverein organisiert hat. Die Rahmenbedingungen passten, nur die Resonanz der Besucher hätte etwas besser sein können. „In München wurde heute das Oktoberfest eröffnet, in Magdeburg gefeiert. Da muss Mieste als drittgrößte Stadt doch mitziehen“, verkündete mit einem Schmunzeln DJ Frank Boldin aus Mieste.
Björn Oesterreich, Vorsitzender des Fördervereins, ließ sich trotzdem nicht unterkriegen: „Früher hatten wir immer ein Fest mit Bockbieranstich. Doch seit es die Brauerei in Gardelegen nicht mehr gibt, haben wir in diesem Jahr beschlossen, nach einiger Zeit der Abstinenz ein Oktoberfest zu organisieren. Dafür haben wir uns extra Wies‘nfestbier anliefern lassen. Das erste Fass wird heute Abend unser Ortsbürgermeister Kai-Michael Neubüser anstechen.“

Auch diese Herren genossen den Gerstensaft in standesgemäßer Tracht.

Am Nachmittag sorgte der Musikzug der Feuerwehr Mieste für die musikalische Umrahmung. Die Gesangssolisten Erika Maas und Henry Mertens hatten sich trachtenmäßig gekleidet und animierten mit den Stimmungsliedern ihr Publikum zum Mitsingen und – schunkeln. Später gab Friedhelm Hennigs eine Probe seines Könnens als Alphornbläser zum Besten. Feuerwehrchef Wolfgang Witte und ein paar junge Männer führten den Tiroler Holzhackertanz auf. Dieser erlebte am Abend eine Neuauflage, für die es viel Beifall gab.

Während im Kinosaal dem Kaffee, Kuchen und deftigen Speisen zugesprochen wurde, amüsierten sich die Kinder draußen bei Feuerwehrspielen. „Leider können wir die Hüpfburg noch nicht aufbauen, da es vorher ordentlich geregnet hatte. Vielleicht klappt es aber später doch noch“, sagte Oesterreich.

Kommentare