Auszeichnung für Gardelegener Unternehmen / Gestern Videobotschaft an die Mitarbeiter

Mittelstandspreis für Wipag Nord

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Peter Wiedemann und seine Wipag Nord mit Sitz im Gardelegener Industriegebiet Nord haben den „Großen Preis des Mittelstandes 2016“ der Oskar-Patzelt-Stiftung erhalten.

Gardelegen. Per Videoschaltung verkündete Peter Wiedemann, Inhaber des in Gardelegen ansässigen Unternehmens Wipag Nord, die frohe Kunde am gestrigen Vormittag an seine Mitarbeiter.

Denn sein Betrieb hat den „Großen Preis des Mittelstandes“ der Oskar-Patzelt-Stiftung erhalten. Dieser seit 1994 ausgelobte Wettbewerb zeichnet Unternehmen in allen Bundesländern aus – in Sachsen-Anhalt waren es diesmal deren vier. Und die Wipag Nord ist eine von ihnen.

Wiedemann nahm den Preis am Sonnabend im Maritim-Hotel in Dresden aus den Händen der Vorstände der Oskar-Patzelt-Stiftung, Dr. Helfried Schmidt und Petra Tröger, entgegen – stellvertretend für derzeit 34 Mitarbeiter und sechs Auszubildenden am Standort Gardelegen. Wipag ist dort seit 2001 im Industriegebiet beheimatet.

Die Stiftung honorierte auch die Unternehmensphilosophie. In der Begründung heißt es, dass Wipag eine „offene Kommunikation“ betreibe, das „ein Klima schafft, in dem auch Fehler gemacht werden dürfen“. Im vergangenen Jahr hätten alle Mitarbeiter eine Gewinnbeteiligung erhalten. Ideen würden mit Tennisbällen belohnt – erreiche ein Team eine bestimmte Anzahl dieser Tennisbälle, gebe es eine Prämie.

Darüber hinaus würdigt die Stiftung das soziale Engagement Peter Wiedemanns. Der Bayer – der Stammsitz der Firma ist in Neuburg an der Donau – unterstützt Einrichtungen für behinderte Kinder sowie eine Klinik, das Deutsche Rote Kreuz, einen Tierschutzverein und einen Verein der Asylbewerber-Hilfe.

Wipag Nord recycelt Stoffe aus der Automobilindustrie und stellt sie anschließend den Automobilherstellern wieder zur Verfügung. Das aktuelle Recyclingprodukt aus Gardelegen heißt „Altstoßfänger zu Neustoßfänger“.

Von Stefan Schmidt

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