Gardelegens Gedenkstätten-Förderverein will sich mehr als bisher öffnen

14 Mitglieder – und es dürfen gerne mehr werden

+
Der Gedenkstätten-Förderverein will, obwohl das Areal nicht mehr Mahn- und Gedenkstätte, sondern nur noch Gedenkstätte heißt, „das Mahnen nicht vergessen“. Das erklärt Vereinsvorsitzender Konrad Fuchs. Er hofft auf einen Mitgliederzuwachs.

Gardelegen. Gardelegens Gedenkstätten-Förderverein ist kleiner geworden – jedenfalls dem Namen nach. Aus dem „Förderverein Mahn- und Gedenkstätte“ ist mit der neuen Satzung der „Förderverein Gedenkstätte“ geworden.

So wie die einstige Mahn- und Gedenkstätte seit rund einem Jahr nur noch Gedenkstätte heißt.

Und auch sonst tut sich so manches im Förderverein. Mit Gardelegens ehemaligem Bürgermeister Konrad Fuchs gibt es seit dem Frühjahr einen neuen Vorsitzenden (wir berichteten). Und die Aufnahmekriterien für Neu-Mitglieder sind ebenfalls der heutigen Zeit angepasst worden. War es vorher noch so, dass jedes einzelne Mitglied zwingend einem Aufnahmeantrag zustimmen musste – war nur einer dagegen, wurde dem Antragsteller der Zugang zum Förderverein verwehrt – so entscheidet, wie bei anderen Vereinen auch, mit der neuen Satzung nur noch der Vorstand, ob jemand Mitglied im Gedenkstätten-Förderverein wird. „Und wir wollen neue Mitglieder werben“, betont Konrad Fuchs. „Wir sollten froh sein, wenn viele, viele Leute mitmachen“, so der Vorsitzende. „Denn wir wollen ja auch ausstrahlen.“ Derzeit hat der Förderverein gerade mal 14 Mitglieder.

Hoffnung setzt sein Vorstandskollege Torsten Haarseim darauf, dass mit dem Bau des neuen Besucher- und Dokumentationszentrums für deutlich mehr als drei Millionen Euro im Eingangsbereich des Gedenkstätten-Areals auch der Förderverein dort unterkommt. Und damit direkt vor Ort, bei den Besuchern, um Mitgliedschaften werben kann.

Von Stefan Schmidt

Kommentare