…und mit dem Boot aufs Wasser – Teichfest in Trüstedt

Mit dem Kremser rund ums Dorf…

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Landwirtin Jasmin Hoffbauer hatte den John Deere 7850 vor den Kremser gespannt und bot Rundfahrten an.

Trüstedt. Ein wenig mehr als 100 Männer, Frauen und Kinder wohnen in Trüstedt – seit 1973 Ortsteil von Jävenitz und 1382 erstmals urkundlich erwähnt.

Fast alle vom „Team Trüstedt“ fanden sich fürs Foto ein. Sie hatten am Sonnabend wieder ein Teichfest mit Wohlfühlcharakter organisiert.

Am Sonnabendnachmittag waren ein Großteil von ihnen sowie zahlreiche Gäste aus den verschiedensten Orten der Altmark am örtlichen Gewässer zu finden. Denn dort wurde das traditionelle Teichfest gefeiert. Da steppte wieder der Bär – oder besser gesagt die Gruppe „Celtic Minds“. Denn die Freunde des irischen Tanzes sind in jedem Jahr gern gesehene Gäste und unterhalten die Festbesucher mit fliegenden Füßen. Doch nicht nur sie eroberten den Tanzboden, sondern auch einige Organisatoren, die mit einem brasilianischen Tanz Lebensfreude pur versprühten.

Die Organisatoren, das sind acht Paare aus dem Dorf, die als „Team Trüstedt“ die Fäden in den Händen halten und von zahlreichen Helfern unterstützt werden. Und sie hatten wieder für ein rundum gelungenes Fest mit Wohlfühlcharakter gesorgt, bei dem auch Petrus mitspielte. Zu Beginn standen Kaffee und zahlreiche selbst gebackene Kuchen bereit. Später wurde auch der Grill angeheizt, auf dem Würstchen und Buletten bruzzelten – ein schweißtreibender Job für Maik Gerlach und Thomas Schäfer. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg zum Herumtoben. Zudem konnten sie sich von Pauline Hauf, FSJlerin, und Jenny Warnstedt, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Gardelegener Jugendklub „Mood“, schminken lassen.

Sind in jedem Jahr gern gesehene Gäste beim Trüstedter Teichfest: die Gruppe „Celtic Minds“ mit ihren irischen Tänzen.

Neu im Angebot waren Kremserfahrten, zu denen Jasmin Hoffbauer einlud. Bis 17 Uhr konnte zudem jeder sein Glück beim Luftgewehrschießen um einen der fünf Wildbretpreise versuchen. Diesem Zeitpunkt fieberten vor allem die Kinder entgegen. Denn erst nach dem Wettbewerb, der in Richtung Teich ausgeschossen wurde, wurden die Schlauchboote zu Wasser gelassen.

Von Elke Weisbach

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