Gardelegens Bauausschuss diskutierte über Kreuzungsbereich an der Ackendorfer Landstraße

Kreisel am Unfallschwerpunkt?

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Die Kreuzung Ackendorfer Landstraße/ Auf- und Abfahrt Umgehung ist seit vielen Jahren ein Unfallschwerpunkt. Im Bauausschuss kam nun der Vorschlag, dort einen Kreisel zu bauen.

Gardelegen. Die Kreuzung ist seit vielen Jahren ein Unfallschwerpunkt. Es kracht dort regelmäßig, mitunter auch mit Personenschäden.

Das leicht unübersichtliche Zusammentreffen von Ackendorfer Landstraße, Isenschnibber Straße sowie der Auf- und Abfahrt zur Gardelegener Umgehung beschäftigte die Mitglieder des städtischen Bauausschusses während ihrer Zusammenkunft am Montagabend. Auf Initiative von Stadtratsmitglied Ulrich Scheffler ging es um die Verringerung der Unfallgefahr.

Scheffler hält dort einen Kreisverkehr für denkbar. Durch eine solche bauliche Veränderung, so ist er überzeugt, könne man die bisherige Kreuzung entschärfen. Denn viele Autofahrer, die von der Umgehung aus Richtung Mieste/Wolfsburg kommen und geradeaus in Richtung Isenschnibber Straße/Gewerbegebiet fahren wollen, haben in den vergangenen Jahren dort Unfälle verursacht. Ulrich Scheffler meint, eine der Hauptursachen zu kennen. „Ortsunkundige übersehen, dass man auch stadteinwärts fahren kann, wenn man aus Richtung Salzwedel kommt.“ Vor allem dann, wenn Lastwagen, aus Richtung Norden kommend, nach rechts auf die Umgehung in Richtung Stendal/Magdeburg biegen, würden nachfolgende Fahrzeuge, die geradeaus in Richtung Krankenhaus-Kreisel fahren, oft übersehen.

Im Bauausschuss verstän-digte man sich, dieses Thema weiterzuleiten. Denn zuständig ist zu allererst die Landesstraßenbaubehörde, die Baulastträger in diesem Kreuzungsbereich ist.

Von Stefan Schmidt

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