Lückenschluss zwischen Roxförder Kieskuhle und Neue Mühle

Kreis investiert 1,1 Millionen Euro

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Am Ende der ausgebauten Strecke warnt ein Schild vor Straßenschäden auf den folgenden drei Kilometern. Nach dem Ausbau im kommenden Jahr hat es dann ausgedient.

Roxförde. Die Kreisstraße 1106 zwischen Roxförde und der Kreisverbindungsstraße Letzlingen-Gardelegen (K 1101) ist seit Jahren nur teilweise, und zwar an den jeweiligen Enden von der K1101 bis Neue Mühle und ab der Roxförder Kieskuhle bis zum Dorf auf sechs Metern Breite ausgebaut.

Im kommenden Jahr nun soll er endlich erfolgen – der bauliche Lückenschluss. Das bestätigt Dieter Kraus, Leiter des kreislichen Hoch- und Tiefbauamtes, auf Nachfrage der Altmark-Zeitung. Allerdings, wie er betont, vorbehaltlich des Haushaltsbeschlusses für 2015 während des Kreistages am kommenden Montag.

Im Haushaltsplan ist der Ausbau der drei Kilometer langen Teilstrecke auf zirka sechs Metern Breite enthalten. Die derzeitige Kostenschätzung für den Ausbau liegt bei 1,1 Millionen Euro, die der Altmarkkreis Salzwedel aber nicht allein stemmen muss – und auch nicht könnte. 80 Prozent der Bausumme (rund 880 000 Euro) kommen als Förderung vom Land Sachsen-Anhalt. Dabei handelt es sich um sogenannte Entflechtungsmittel, die alle Länder vom Bund erhalten und die bisher zweckgebunden waren. Das heißt, die Mittel mussten gezielt in den Ausbau und die Verbesserung des kommunalen Verkehrs investiert werden. Ab 2014 läuft diese Zweckbindung jedoch aus. Das entsprechende Entflechtungsgesetz endet 2019.

Von Elke Weisbach

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