Gleich 22 Verbote in Kloster Neuendorf

Kopfschütteln über Schilderwald

sts Kloster Neuendorf. „Ich halte die Menge und die Dauer für maßlos übertrieben. “ Andreas Höppner, der Ortsbürgermeister von Kloster Neuendorf, ist verärgert.

Denn entlang der Durchgangsstraße an der B 188 stehen seit geraumer Zeit nicht weniger als 22 provisorische Schilder. Es handelt sich um Halteverbotsschilder für den Zeitraum „werktags 22 bis 6 Uhr“. Gültig sind sie seit dem 20. Juli.

Auf Anfrage der Altmark-Zeitung erklärt dazu Birgit Eurich, die Pressesprecherin des Altmarkkreises Salzwedel, dass diese Schilder vom Kreis „angeordnet wurden“. Der Grund: Es handele sich um eine „Absicherung der Schwertransporte für die Windparks“. Diese Verbotsschilder stehen nur in Kloster Neuendorf, nicht in Nachbarorten – in der Ortsmitte von Kloster Neuendorf gibt es in Höhe des ehemaligen Dorfkrugs eine leichte Kurve, die es in anderen Ortsdurchfahrten der B 188 so nicht gibt.

Die Schilder, so teilt der Kreis mit, bleiben auf jeden Fall bis zum 22. Oktober – also noch weitere zwei Monate – stehen. „Ob eine Verlängerung notwendig wird, ist noch nicht abzusehen“, heißt es in der Stellungnahme des Kreises weiter.

Dies alles stellt Andreas Höppner nicht zufrieden. „Ich hätte mir gewünscht, dass man als Ortsbürgermeister über solch eine lange andauernde Maßnahme informiert wird“, sagt er. Denn er bekomme vor Ort die Fragen von den Einwohnern gestellt.

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