Stadt will Stromanschluss in das Gardelegener Naherholungsgebiet verlegen

Konzerte im Bürgerpark?

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Im Bürgerpark in Gardelegen könnte es bald Veranstaltungen wie beispielsweise Konzerte geben. Bisher gibt es allerdings keinen Stromanschluss. Das will die Stadt bald ändern.

Gardelegen. Es ist etwas mehr als zwei Jahre her, dass der Bürgerpark – eine ehemalige kontaminierte Industriebrache – im Norden der Gardelegener Altstadt fertiggestellt und eröffnet worden ist.

Auf mehreren Hektar Fläche kann man dort auf Wegen spazieren gehen, den Aussichtshügel erklimmen und sich dort auf einer Holzfläche ausruhen, die Spielgeräte wie Rutsche und Kletterseil ausprobieren und andere Sitzgelegenheiten nutzen. Dazu gibt es viele Rasenflächen, um dort beispielsweise Fußball zu spielen. An lauen Sommerabenden finden sich auch manche Gardelegener dort ein, um im Bürgerpark zu grillen.

Bisher gibt es im Bürgerpark jedoch keinen Stromanschluss. Das könnte sich aber bald ändern. „Wir haben die Idee, dort die Möglichkeit einer Stromnutzung zu schaffen“, sagt dazu Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig. Denn der Bürgerpark, der „ideal liegt“ zwischen Burgstraße / Burgwall im Süden und Isenschnibber Straße /Isenschnibber Chaussee im Norden und von drei Seiten aus problemlos zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist, könnte mehr genutzt werden als bisher. „Vereinfacht ausgedrückt: Bisher ist der Bürgerpark nicht viel mehr als eine verlängerte Auslaufstrecke für Hunde.“ Mit Strom wären beispielsweise Konzerte möglich – Platz für Besucher gäbe es reichlich. Verbunden damit gäbe es dann die Möglichkeit, dort Getränke- und Imbissstände aufzubauen. All das ist ohne Strom fast nicht möglich.

Eine erste „Anschubfinanzierung“ gab es am Donnerstag: Die ÖSA (Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt) überreichte eine Rückerstattungssumme in Höhe von 2120 Euro an die Stadt Gardelegen, rückwirkend von 2015.

Von Stefan Schmidt

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