Konfirmanden aus den Bereichen Gardelegen, Letzlingen und Solpke verrichteten in Jävenitz echte Handarbeit

20 Kilogramm Mehl für 40 Laibe Brot

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Die etwa 30 Konfirmanden aus den Bereichen Gardelegen, Letzlingen und Solpke hatten in der Jävenitzer Backstube viel Spaß.

Jävenitz. Es sei gar nicht so einfach, einen Bäckermeister vor Ort zu finden, der sich an dieser Aktion beteilige.

Das erklärte Letzlingens Pfarrer Gerd Hinke, während er in der Backstube von Christian Glatz – der Jävenitzer ist einer der ganz wenigen privaten Bäckermeister, die es in der Region noch gibt – den Teig knetet. 20 Kilogramm Mehl hatte Glatz am Freitagnachmittag zur Verfügung gestellt. Um den Kindern zu zeigen, dass Brot eben nicht im Supermarktregal entsteht, sondern im wahrsten Sinne des Wortes noch echte Handarbeit ist. Aus diesem großen Teig entstanden etwa 40 Laibe Brot, größtenteils angefertigt von den etwa 30 anwesenden Konfirmanden aus den Bereichen Gardelegen, Letzlingen und Solpke. Das Roggenmischbrot wurde anschließend für rund eine Dreiviertelstunde auf 230 Grad im großen Backofen erhitzt – und fertig war das frische Brot, das die Mädchen und Jungen zuvor mit einem Kreuzzeichen versehen hatten.

Diese ganz besonderen Laibe wurden am Sonntag im Rahmen der Erntedank-Gottesdienste in verschiedenen Kirchen der Region an die Gottesdienst-Besucher zum Verkauf angeboten. Der Erlös dieser Aktion, an der sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), der Evangelische Verband Kirche, Wirtschaft, Arbeitswelt sowie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks beteiligen, geht an die Aktion „Brot für die Welt“ und damit vor allem an Kinder in Afrika.

Von Stefan Schmidt

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