Kritik an „ins Uferlose steigenden“ Kosten

„Keine Ausbildung für Söldner“ in Schnöggersburg

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Die Linken-Bundestagsabgeordnete Katrin Kunert kritisiert die steigenden Kosten für die Übungsstadt „Schnöggersburg“ der Bundeswehr auf dem Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide.

mei Colbitz / Letzlingen. „Keine Ausbildung für Söldner in der Kriegsübungsstadt Schnöggersburg auf dem Gelände des Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger Heide“, fordert die Stendaler Bundestagsabgeordnete Katrin Kunert.

Im Verteidigungsausschuss stellte die Linkspolitikerin klar, dass sie „jegliche Ausbildung in urbaner Kriegsführung für ausländische, nichtstaatliche Akteure“ auf dem Gelände des Übungszentrums ablehnt.

Ferner kritisierte sie die „ins Uferlose steigenden“ Kosten für den Bau der „Kriegsübungsstadt“, für die nach mehrmaligen Erhöhungen zuletzt 115 Millionen Euro veranschlagt waren. Tatsächlich ausgegeben worden seien bereits 140 Millionen Euro. Kunert: „Die Mittel sollten besser für die Schaffung von Arbeitsplätzen im zivilgewerblichen Sektor in der Region und für die umweltverträgliche und touristische Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide eingesetzt werden.“

Die Übungsstadt Schnöggersburg soll bis 2020 komplett mit mehr als 500 Gebäuden samt Hochhäusern, einem Stadion, Flughafen, Elendsviertel, U-Bahn und Übungskanalisation fertig sein.

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