Keine Fahrlässigkeiten

Katzenrettungen durch die Feuerwehr: Es gibt keine Rechnungen

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Tierrettungen wie hier in Gardelegen am 28. August bleiben grundsätzlich kostenfrei für die Besitzer.

sts Gardelegen. Die beiden spektakulären Katzenrettungen im August durch Einsatzkräfte der Gardelegener Feuerwehr (wir berichteten) kommen den jeweiligen Katzenbesitzern nicht teuer zu stehen.

Da teilt Florian Kauer vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung bei der Gardelegener Stadtverwaltung mit.

Denn grundsätzlich seien Tierrettungen für die betroffenen Tierbesitzer kostenlos. Es sei denn, es ist ihnen Fahrlässigkeit vorzuwerfen. Das wäre dann der Fall, wenn die Tiere beispielsweise über einen längeren Zeitraum in Gefahr wären. Dem war nicht so. In einem Fall hielt sich die Katze auf dem Balkon auf, während ihre Besitzerin mit dem Fahrrad davongefahren war, aber bald wieder zurückkehrte. In dem anderen Fall hielt sich die Besitzerin nur wenige Wohnblöcke weiter auf und kehrte während des Rettungseinsatzes – die Katze war im halb geöffneten Fenster eingeklemmt – zu ihrer Wohnung zurück. Die Stadtverwaltung stellte nach einer jeweiligen Prüfung fest, dass keine Fahrlässigkeit vorlag und der Feuerwehreinsatz somit nicht in Rechnung gestellt wird.

In beiden Fällen hatten besorgte Anwohner die Feuerwehr um Hilfe gerufen. Die geretteten Katzen blieben jeweils unversehrt.

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