Schenkenhorst erlebte stimmungsvolles Parksingen / Kleine Tombola

Jubiläum unter den Bäumen

+
Gespannt verfolgten die Musikfreunde fast aus der ganzen Altmark des Chorsingen in Schenkenhorst am Freitagabend.

mb Schenkenhorst. Jubiläum im Park von Schenkenhorst: Zum nunmehr 25. Mal erklangen am Freitagabend Chorstimmen im alten Gutspark zu Schenkenhorst.

Denn seit 1991 findet dort jährlich unter der Schirmherrschaft des Männergesangvereines „Einigkeit“ Engersen das Singen statt. Wolfgang Reboné begrüßte die mehr als 80 Gäste im Gutspark von Schenkenhorst. Kurz zuvor gab es ein Geburtstagsständchen durch den Männergesangverein. Denn Anni Krüger konnte tags zuvor ihren 75. Geburtstag feiern. Ihrer Familie gehört der alte Gutspark und Familie Krüger stellt diesen seit Anbeginn des Parksingens dafür kostenlos zur Verfügung, lobte Wolfgang Reboné. Als Dank gab es das kleines Ständchen mit dem Lied „Viel Glück und viel Segen“, der Engersener Chorleiter Herbert Herzmann gratulierte ebenfalls und bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Anni Krüger. Im Anschluss eröffnete der MGV „Einigkeit“ Engersen/MGV Berge – beide Chöre treten seit einigen Jharen auch gemeinam auf – den musikalischen Reigen mit bekannten und noch unbekannten Liedern. So erklangen im ersten Teil des MGV Engersen unter der Leitung von Dirigent Rainer Rodzis zur Begrüßung „Ihr Sänger stimmt an“, „Grüß Gott mit hellem Klang“, „Jetzt kommen die lustigen Tage“, „Santo Domingo“, „Der Halbe“ und „Weinparadies“.

Im Anschluss räumten die Engersener/Berger die Bühne für den Gemischten Chor aus Ristedt bei Klötze. Unter der musikalischen Leitung von Wilfried Drebenstedt sangen die Frauen und Männer „Gern denk ich zurück“, „Lied des Lebens“, „Keine Zeit, keine Zeit“, „Mädels, draußen ist es schön“ und noch einiges mehr. Dazu gab es auch von Frauen vorgetragene Gedichte über die jetzige Jahreszeit, den Sommer.

Dritter Chor zum 25. Parksingen war der Männergesangverein „Polyhymnia“ Wenze. Seit 1922 besteht der Chor nun schon und unter der Leitung von Manfred Lenz sangen die Männer „Über uns der blaue Himmel“, „Hohe Tannen“, „Bergvagabunden“, „Schöner Böhmerwald“ sowie das „Bierlied“ und „Aus der Traube“.

Zur musikalischen Umrahmung spielten auch die Bismarker Blasmusikanten auf. Sie begleiten mit ihrer flotten und frischen Blasmusik seit 1993 als Parksingen in Schenkenhorst. Die Technik, damit auch alle die herrlichen Stimmen der Frauen und Männer hörten, stellte DJ Jow wiederum zur Verfügung.

Wie Wolfgang Reboné betonte ist, das Parksingen einst aus einer lustigen Runde des Männergesangvereines entstanden und ist heute in der Region eines der beliebtesten Treffen von Chören und Gesangvereinen, um zusammen singen zu können. Vor allem für viele Gäste aus Nah und Fern ist das Parksingen zu einem festen Bestandteil ihres Jahresplanes geworden. Denn hier kann man sich treffen, auch wenn man sich sonst das Jahr über nicht sieht.

Der Charakter des Parksingen ist, seit 25 Jahren in und mit der Familie zu singen und einige schöne Stunden zusammen zu erleben.

Den Abschluss bildete dann noch einmal der Gastgeber des MGV „Einigkeit“ Engersen mit den Liedern „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Im weißen Rößl“, „Die Müllerin“, „Im Wald in der Schenke“ sowie das Lied der Schenkenhorster, „Hinter den Bergen“.

Als einen weiteren kleinen Höhepunkt gab es am Freitagabend zum Jubiläumssingen eine Tombola und einer der Preise war unter anderem ein Stromaggregat – „das ist doch mal was“. sagte dazu Wolfgang Reboné.

Zu den Gästen des Abends zählten das Pfarrer-Ehepaar Wollner aus Engersen sowie die Ortsbürgermeister Wilfried Hartmann aus Engersen und Uwe Roitsch aus Schenkenhorst, der selbst ein sehr aktiver Sangesbruder ist.

So gab es nach und vor dem Konzert auch einen Imbiss sowie Tanz und Musik bis in die Nacht mit DJ Joe. Dank des Blicks in den Himmel blieb es in Schenkenhorst auch von oben trocken. Im Gutspark wurde so manches Bier auf das silberne Parksingen zur Feierlichkeit getrunken.

Jubiläum: Parksingen in Schenkenhorst

Kommentare