Gardelegener Hundesportverein Waldschnibbe veranstaltet Wettbewerb in Algenstedt

75 Hunde beim Agilityturnier

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Abkühlung tat gut: Ina Krömmling aus Oebisfelde mit ihrem Mini Australian Shepherd Trence im Wasserbad.

jfr Algenstedt. Wo sonst kräftige Fußballerwaden über den Rasen laufen, flitzten am Wochenende viele Pfoten übers Grün. Auf dem Sportplatz in Algenstedt fand das fünfte Agilityturnier des Hundesportvereins Gardelegen (HSV) statt.

Der Gardelegener HSV Waldschnibbe lud zum fünften Agilityturnier nach Algenstedt ein. Auch Harry Wenzel vom HSV nahm mit seinem Labrador Baccy teil, der hier den Tunnel erfolgreich durchlaufen hatte.

Einer der am häufigsten angesteuerten Anlaufpunkte an den beiden Tagen waren wohl die wadenhohen Muschelbadewannen am Sportplatzrand. Im kühlen Naß stehend, legten hier die vierbeinigen Sportler nach ihrem Lauf ein kleines Päuschen ein. Und das durchaus verdient. Denn schnellstmöglich und fehlerfrei durch ein Hindernisfeld zu laufen ist anstrengend. Und das Ganze bei 27 Grad, unter strahlend blauen, wolkenlosen Himmel. Da hätte sich wohl auch so manch menschlicher Begleiter gern dazu gestellt. Aber ohne Anstrengung gibt’s nun mal beim Agility keinen Blumentopf, geschweige denn eine Siegerplatzierung, zu gewinnen. „Die Harmonie zwischen Tier und Mensch muss stimmen“, erklärte Harry Wenzel, Agilitytrainer des HSV, die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Lauf. Denn durch den 20 x 40 Meter großen Parcours sprintet der Hund ohne Leine, geleitet nur durch die Hörzeichen und Körpersprache seines menschlichen Mitläufers.

Einen Sitzplatz in der ersten Reihe hatte Leonas Müller (10 Monate) im Bollerwagen, gezogen von Opa Günther Müller aus Algenstedt.

Die Veranstaltung, die in den vergangenen Jahren immer ausgebucht war, startete dieses Mal mit etwas weniger Teilnehmern. Die 100 ausgeschriebenen Startplätze waren zu ca. 75 Prozent vergeben. Den Grund dafür vermutete Vereinssprecherin Britta Homm im parallel stattfindenden Agilityturnier im benachbarten Niedersachsen. Viele Teams aus dem Bundesland, hätten sich auch dort angemeldet. Um den Teilnehmer auch zukünftig ein abwechslungsreiches Event anzubieten, verteilten die Organisatoren erstmalig eine Zufriedenheitsumfrage. Erfragt wurde unter anderem der Wunschtermin für das nächste Turnier.

Der Gastgeber selbst schickte dieses Jahr fünf Mitglieder in den Wettbewerb. Darunter Britta Homm mit ihrem Beagle Caesar. Die beiden belegten den zweiten Platz in der höchsten Schwierigkeitsklasse. Und Johannes Gey mit seinem Airedale Terrier Carline. Sie standen auf dem dritten Platz des Siegertreppchens in der Kategorie „Jumping“ (Sprunghürden-Parcours).

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