„Verletzungsgefahr“ an den alten Geräten / Neubestellungen sind mittlerweile erfolgt

Gießkannen fehlen auf Friedhof

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Gießkannenfreie Zone: Die Behältnisse auf dem Gardelegener Friedhof fehlen bereits seit mehreren Wochen. Neue Teile sind mittlerweile bestellt.

Gardelegen. „In den nächsten Tagen“, so sagt Gardelegens Ordnungsamtsleiterin Birgit Matthies, werde das Problem behoben. Dann sollen neue Gießkannen auf dem Gardelegener Friedhof vorhanden sein. Fest steht aber: Seit mehreren Wochen sind die bisherigen Behältnisse weg.

Und zwar von der Stadtverwaltung entfernt.

„Die alten Gießkannen waren beschädigt, teilweise kaputt“, sagt Birgit Matthies. Und zwar so sehr, dass für die Nutzer „eine Verletzungsgefahr“ bestand, wie sie erklärt. Also kamen die alten Kannen weg – neue fehlen seitdem. „Ich selbst bin erst seit Dienstag darüber informiert“, sagt Birgit Matthies. Nun seien neue Gießkannen bestellt worden, die dann die alten Gerätschaften ersetzen sollen.

Bis dahin müssen sich Friedhofsbesucher anderweitig behelfen. Nämlich mit selbst mitgebrachten Gießkannen. Was für einige, beispielsweise Fahrradfahrer, nicht ganz unproblematisch ist. Zumal derzeit während des Hochsommers mehr als sonst an und auf den Gräbern gegossen werden muss und Gießkannen folglich begehrt sind.

Sind die neuen Kannen da, funktioniert das System so wie vorher. An mehreren Stellen auf dem weitläufigen Gardelegener Friedhof gibt es Plätze für die kommunalen Gießkannen, die genutzt werden können wie viele Einkaufswagen beim Supermarkt: Münze reinschieben, Gießkanne entnehmen und anschließend dasselbe retour. Auf diese Weise sei gewährleistet, so Birgit Matthies, dass die Gießkannen nicht mit nach Hause genommen werden. „Das System funktioniert, es gibt so gut wie keinen Missbrauch“, ist die Erfahrung seitens der Stadt.

Ein System, das auf dem Gardelegener Friedhof in den nächsten Tagen auch mit neuen Gießkannen wieder funktionieren soll.

Von Stefan Schmidt

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