Bodenplatten für neues Feuerwehr-Domizil an Wilhelmstraße werden gelegt

Gerätehaus in Mieste: Arbeiten haben begonnen

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Die ersten Bodenplatten für das neue Miester Feuerwehr-Gerätehaus werden bereits gelegt. Somit hat der Bau der Millioneninvestition begonnen. Fertigstellung soll in etwas mehr als einem Jahr sein.

Mieste. Es geht los. Eher still und fast schon heimlich haben die ersten Arbeiten für das neue Feuerwehr-Gerätehaus in Mieste begonnen. Seit wenigen Tagen werden die erste Bodenplatten auf dem Gelände an der Wilhelmstraße am östlichen Miester Ortsrand verlegt.

Dort, wo einst das Baufanit-Werk stand und dann abgerissen wurde, um Platz für das neue Domizil der Miester Brandschützer zu schaffen, ist nun ein Teil des künftigen Geländes eingezäunt prangt ein Bauschild. „Ja, wir haben mit den Arbeiten begonnen“, bestätigt Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig auf Nachfrage der Altmark-Zeitung. Damit geht ein langgehegter Wunsch der Miester Feuerwehr in Erfüllung.

Rückblende: Über mehrere Jahre hinweg diskutierten die Miester Kommunalpolitiker – noch zu Zeiten ihrer Eigenständigkeit – über ein neues Gerätehaus. Verschiedene Standorte, darunter lange Zeit der Platz am Schützenheim in der Ortsmitte, waren auserkore worden. Bis man sich auf das Baufanit-Gelände einigte.

Am 26. März 2015, also vor etwas mehr als einem Jahr, gaben dann mehrere Vertreter aus dem Gardelegener Stadtgebiet – darunter Miestes Wehrleiter Wolfgang Witte, sein Stellvertreter Uwe Wessalowski und Gardelegens Stadtwehrleiter Sven Rasch – den Fördermittelantrag beim Landes-Innenministerium in Magdeburg ab. Dieser Fördermittelbescheid kam zur Jahreswende im Gardelegener Rathaus an. Kurz danach war Landes-Innenminister Holger Stahlknecht im Gardelegener Rathaus und übergab die Summe von 350 000 Euro symbolisch an die Stadt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Mit der Fertigstellung des neuen Gerätehauses rechnet die Stadt für Mitte 2017. Darin enthalten sind fünf Fahrzeug-Stellplätze, 35 Umkleidekabinen für Männer und zwölf für Frauen, sanitäre Anlagen, ein Schulungsraum, ein Abstellraum sowie ein Raum für die Jugendfeuerwehr. Momentan müssen sich die Miester Feuerwehrleute mit einem Provisorium in Form eines Containers, der am alten Gerätehaus an der Riesebergstraße steht, zufrieden geben. Ein alles andere als idealer Umstand, der aber bald der Vergangenheit angehören wird.

Landes-Innenminister Holger Stahlknecht – er bekleidet dieses Amt auch in der neuen sachsen-anhaltinischen Landesregierung – hatte bei seinem letzten Besuch angekündigt, nicht nur zur Grundsteinlegung nach Mieste zu kommen. Sondern sich auch in Form von Freibier spendabel zu zeigen. Nach dem nun erfolgten Baubeginn für das neue Feuerwehr-Gerätehaus kann Stahlknecht schonmal den nächsten Getränkemarkt ansteuern.

Von Stefan Schmidt

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