Weiterer Solarpark entsteht westlich des Glaswerks / Investoren kommen aus Süddeutschland

Gardelegens Osten wird sonniger

+
Ein weiterer Solarpark – auf dem Foto jener nördlich der Stendaler Chaussee – entsteht demnächst im Osten von Gardelegen, unweit des Glaswerks.

Gardelegen. Im Osten von Gardelegen, nördlich der Stendaler Chaussee, gibt es bereits einen großen Solarpark. Und zwar auf der ehemaligen Mülldeponie östlich des Boryszew-Werkes.

Auch unweit der Bismarker Straße, nördlich der Umgehung, befindet sich ein solches Areal mit diversen Modulen. Dazu kommt ein Solarfeld im Gardelegener Gewerbegebiet, auf dem ehemaligen Zirkusplatz (An der breiten Gehre). Bald gibt es eine weitere Solaranlage am östlichen Gardelegener Stadtrand. Das berichtete Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig während der jüngsten Stadtratssitzung.

Wie Bauamtsleiter Engelhard Behrends auf Anfrage der Altmark-Zeitung erläutert, entsteht dieser Solarpark westlich des Glaswerks, in Sichtweite der Umgehungsstraße, die südlich des Areals verläuft. Die Fläche dort befindet sich im Besitz des Bundes. „Wir als Stadt müssen für diese Maßnahme den Flächennutzungsplan ändern“, erläuterte Behrends. Auch die Bauleitplanung obliegt der Kommune.

Der Investor – der Lageplan für die Anlage liegt dem Gardelegener Bauamt bereits vor – hat seinen Sitz in Süddeutschland. Die Fläche des neuen Solarparks umfasst eine Größe von annähernd acht Hektar.

Der Solarpark an der Stendaler Chaussee in Gardelegen, quasi gegenüber des bald entstehenden Parks, ist erst im vergangenen Jahr erweitert worden.

Von Stefan Schmidt

Kommentare