Kloster Neuendorf: Wiepkes Jugend hatte Nase vorn

Feuerwehr-Pokallauf: Sieg für Roxfördes Männer

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Mit einem Applaus begrüßten die Herren die einzige Damenmannschaft, die aus Beetzendorf ohne ihre Männer angereist war. Sie liefen ohne Konkurrenz. Der Sieg war ihnen sicher.

hb Kloster Neuendorf. Aus 14 Orten kamen sie in diesem Jahr wieder auf den Sportplatz von Kloster Neuendorfer, um am großen Pokallauf teilzunehmen.

Jeremy Brandt (von links), Jan Matthies, Justin Kausch und Tim Matthies vergnügten sich auf der Hüpfburg.

Und der Löschangriff nass war bei den heißen Temperaturen ja eigentlich auch genau das Richtige – auch wenn die Männer und Frauen in ihrer schweren Feuerwehruniform nicht gerade badeseetauglich waren.

Nach der Begrüßung durch Ortswehrleiter Tobias Pelzel, seinen Vorgänger Wolfgang Weniger und den stellvertretenden Ortsbürgermeister Sandro Pott gingen zunächst Kläden und Jävenitz an den Start. Edgar Matthies an der Klappe schickte sie auf die Bahnen. Im Kampfrichterzelt verfolgten Christine Rupprecht aus Kloster Neuendorf und Steffen Vogel aus Mechau das Geschehen. Sie übernahmen die professionelle Beobachtung. Beobachtet wurden insbesondere die ersten Läufer aber auch vom Publikum, das ihre Starter von den Banden und aus den Lagern anfeuerte.

Bewiesen Treffsicherheit: Die Dannefelder zielten nicht nur genau, sondern auch ganz synchron.

Neben den 13 Männermannschaften ging auch ein Frauenteam an den Start Dieses kam aus Beetzendorf. Dass sie auch eine starke Jugendwehr haben, zeigten schließlich die Wiepker und Jävenitzer, die insgesamt vier Teams stellten. Den Sieg der jungen Leute sicherte sich schließlich Wiepke 1 mit 28,77 Sekunden. Bei den aktiven Teams sicherte sich souverän das bundeswettkampferprobte Roxförder Team den Sieg mit 22,43 Sekunden.

Für die Verpflegung der Teilnehmer und Gäste sorgte einmal mehr der Förderverein. Ein wenig bedauerlich fand Wehrleiter Tobias Pelzel, dass sich nicht noch mehr Teams eingefunden hatten. Vielleicht wird es im nächsten Jahr besser. Dann nämlich soll der Spaßwettbewerb ein bisschen größer aufgezogen werden, so Pelzel. Diesmal traten nur die Kloster Neuendorfer Feuerwehrmannschaft gegen den örtlichen Sportverein an. Der SV machte sich dabei gar nicht so schlecht und lag nur 0,9 Sekunden hinter den „Profis“.

Richtig gemütlich und stimmungsvoll wurde es dann noch einmal am Abend. Denn der Pokallauf endete wie gewohnt mit einem Fest für das ganze Dorf.

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