Polizei geht von Brandstiftung aus

Erneut brennen Lkw auf Gardelegener Firmenhof

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Die Gardelegener Einsatzkräfte waren Minuten  mit 23 Kameraden und sechs Fahrzeugen vor Ort. (Symbolfoto) 

Gardelegen. Schon wieder haben zwei Lkws auf einem Firmenhof in Gardelegen gebrannt und sind durch das Feuer komplett zerstört worden. Dieses Mal war eine Firma an der Isenschnibber Straße betroffen. Es wird von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen.

Wie die Polizei mitteilt, befuhr der Cousin des Geschäftsführers am Sonnabend gegen 23.55 Uhr mit seinem PKW die Isenschnibber Straße, um nach Hause zu fahren. Dabei konnte er Rauchschwaden am Himmel feststellen. Diese kamen aus Richtung der Firma. Am Eingangstor angekommen, sah er zwei in Vollbrand stehende Lkw und informierte die Feuerwehr.

Die Gardelegener Einsatzkräfte waren wenige Minuten später mit 23 Kameraden und sechs Fahrzeugen vor Ort und begannen mit den Löscharbeiten. Der Einsatz war für sie gegen 1.20 Uhr am Sonntag beendet.

Durch die Polizei konnten vorerst keinerlei Anhaltspunkte dafür festgestellt werden, dass ein technischer Defekt ursächlich sei, so dass von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen werden muss. Die zwei Lkw waren freistehend auf dem Firmengelände abgestellt. Die Hauswand der Halle hinter den beiden Fahrzeugen wurde leicht oberflächlich beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt rund 21.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zur Aufklärung der Tat geben können, werden gebeten, sich im Gardelegener Revierkommissariat unter der Telefonnummer (0 39 07) 72 40, zu melden.

Von Elke Weisbach

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