Eisbaden der Gardelegener Eisspringer lockte viele Gäste an den Silbersee

„Eis frei“ für das Jahr 2015

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26 Frauen und Männer von den Gardelegener Eisspringern, den „Samsbadern“ aus Samswegen und den „Saunis“ aus Arendsee begrüßten das neue Jahr am Sonnabend mit einem erfrischenden Bad im Silbersee. Fotos: Weisbach

Gardelegen. Es war das Ereignis, auf das sie sich seit Oktober vorbereiten.

Die Gardelegener Eisspringer tauchten beim öffentlichen Baden am Sonnabend in die eiskalten Fluten des Silbersees, auf dem sich bei acht Grad Luft- und zwei Grad Wassertemperatur eine hauchzarte Eisschicht befand. Zuvor war das kleine Gewässer im Wald zwischen Gardelegen und Letzlingen mit einem Augenzwinkern und per Dekret wieder zum russischen Hoheitsgebiet erklärt worden.

Passend dazu: Der Artikel zum Eisbaden Anfang 2014

Und die Frauen und Männer der Gardelegener Eisspringer, die anhand ihrer leuchtendgelben Badebekleidung und Mützen nicht zu übersehen waren, begrüßten nicht allein das neue Jahr auf ihre ganz besondere Art und Weise. Es stiegen auch Gäste von den „Saunis“ aus Arendsee und von den „Samsbadern“ aus Samswegen ins kühle Nass, wo 2015 traditionell mit einem „Eis frei“ begrüßt wurde. Insgesamt gingen 26 Frauen und Männer baden. Manche tauchten nur kurz unter, andere blieben länger im Wasser. Und gern nutzten die Eisbader nach dem Ab- und wieder Auftauchen die bereitgestellte Sauna zum Aufwärmen.

Für die innere Wärme – dieses Angebot nahmen auch die wieder sehr zahlreichen Besucher des Spektakels an – sorgte unter anderem der Glühwein, den Christa Kosan und Kerstin Gryska anboten. Er kam heiß aus dem Kessel über dem offenen Feuer, für das Roland Eiks verantwortlich war. Es standen auch Kaffee und Tee sowie allerlei gegen den kleinen Hunger bereits – von Kuchen bis zur Schmalzstulle. So klang der Nachmittag in gemütlicher Runde aus.

Von Elke Weisbach

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