Feuerwehr-Übung bei Eldisy in Gardelegen

72 Einsatzkräfte am „Brandherd“

+
Auch Miestes Wehrleiter Wolfgang Witte (hinten) machte sich während der Übung Notizen. Er hatte die drei Verletzten versteckt.

Gardelegen. Die Sirene heulte um 18. 19 Uhr. Am Mittwochabend brannte es beim Automobilzulieferbetrieb Eldisy im Gardelegener Industriegebiet – aber nur zum Schein.

Eine Großübung sorgte für den Einsatz von 72 Brandschützern aus den Wehren Gardelegen, Kloster Neuendorf, Berge, Hemstedt und Solpke sowie den Löschgruppen aus Ackendorf und Lüffingen. Sie alle sollten das vorgetäuschte Feuer in der Eldisy-Lagerhalle inclusive eines Gefahrgutlagers löschen. Mehr noch: Drei Mitarbeiter, dargestellt von den Feuerwehrleuten Marian Wegner, Danny Rudolf und Florian Witte, wurden vermisst. Versteckt hatte sie Miestes Wehrleiter Wolfgang Witte, der gemeinsam mit Gardelegens Vize-Wehrleiter Till Kern, Kreisbrandmeister Torsten Schoof, Stadtwehrleiter Sven Rasch sowie Rüdiger Wolf von der Gardelegener Feuerwehr die Jury bildete. Nach Übungsende kam es dann zur Auswertung. Beendet war der simulierte Großeinsatz gut drei Stunden nach Beginn, um 21. 30 Uhr.

Vor Ort war auch der Brandschutzbeauftragte von Eldisy, Jens Heinze, selbst Feuerwehrmann. Er wies die ersten Fahrzeuge ein und unterrichtete Einsatzleiter Hendrik Lehmann, Gardelegens Wehrleiter, über die Lage. Später übernahm Tobias Pelzel, der stellvertretende Stadtwehrleiter und Chef der Kloster Neuendorfer Feuerwehr, die Einsatzleitung.

Von Stefan Schmidt

Die Einsatzbilder

Feuerwehrübung im Automobilzulieferbetrieb Eldisy Gardelegen

Kommentare