Gut besuchter Regionaler Kindertag in Mieste / Thema „Mobbing unter Kindern“

„Eigentlich ist es doch egal, ob ich dick oder dünn bin“

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Ein Dosentelefon probierten die Kinder mit dem Gemeindepädagogen Sebastian Weidenhagen und dem Kreisjugendreferenten Volker Holtmeier (2.v.r.) aus. Christel Schwerin (r.) ließ sich alles genau erklären.

Mieste. Miteinander spielen, reden, basteln und singen, das stand in Mieste am Sonnabend im Mittelpunkt des Regionalen Kindertages.

An dieser Veranstaltung, die von der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde Mieste und dem evangelischen Kirchenkreis unterstützt wurde, nahmen etwa 60 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren und 15 Betreuer aus den Bereichen Mieste, Oebisfelde, Gardelegen, Breitenfeld und Jeggau teil.

Tim Trüe (2. von rechts) sprach mit den Kindern über Situationen, die fast täglich passieren: Mitschüler oder Spielkameraden werden geärgert oder gehänselt.

„Ihr müsst die Schnur straff halten. Über sie bauen sich Schwingungen in der Dose auf und ihr könnte euch verständigen. Wichtig sind auch deutliches Sprechen und ein genaues Zuhören“, fordert Kreisjugendreferent Volker Holtmeier die Kinder auf. Im Park der evangelischen Kirche wird ein Vertrauensparcours aufgebaut. Mädchen und Jungen lassen sich mit verbundenen Augen durch ein ihnen unbekanntes Areal führen. Diese Station und das Spiel mit dem Dosentelefon sind zwei von sechs Anlaufstellen, die die einzelnen Gruppen besuchen können. „Die Stationen werden von Konfirmanden, ehrenamtlichen Mitarbeitern und einigen Pfadfindern betreut. Denn bei so einer Veranstaltung ist das Betätigungsfeld groß. Neben den vielen fleißigen Helfern, die Jahr für Jahr mit von der Partie sind und viel Zeit in die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung investieren, gehören Tim Trüe aus Miesterhorst und Anni von Elm aus Jeggau zu den ehrenamtlich engagierten Jugendlichen, auf die ich mich verlassen kann“, sagt Gemeindepädagogin Christel Schwerin.

Von Renate Heinze

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