Erfolgreicher Cross-Sonnabend beim MSC in Letzlingen

Duft nach Benzin und knatternde Motoren

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Brenzlige Situation: Ein Fahrer aus Hohenferchesar und ein Klötzer Fahrer (Mitte) kamen sich bedenklich nahe.

hb Letzlingen. Es roch nach Rennbenzin. Die Luft war voller Staub. Und die Ohren dröhnten. Kurz gesagt: Es war genau so, wie es den echten Motorradfans so richtig Spaß macht.

Jörn und Jason Heidrich aus Altmersleben und Magdeburg ließen mit ihrem Seitenwagen-Motorrad den Dreck nur so spritzen.

Rund 100 Starter rollten, rasten und flogen am Sonnabend über die Motocrossstrecke des Motorsportclubs Letzlingen (MSC) am Klüdener Berg und boten den zahlreichen Zuschauern spektakuläre Bilder.

Ausgetragen wurde unter anderem der Simson Cross Pokal für Bikes bis 60 oder 70 Kubikzentimeter beziehungsweise ohne Hubraumbegrenzung. Dabei waren die Fahrer nicht nur aus Sachsen-Anhalt, sondern auch aus den Nachbarbundesländern wie Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen angereist. An den Start gingen auch die Crosser in zwei Hobbyklassen, darunter Starter ohne Altersbeschränkung auf MX Motorrädern – bei den Solo-Maschinen siegte Markus Ahrens vor Enrico Bierstedt und Christoph Polzin – und mit Seitenwagen – hier siegte das Gespann Torsten Hengst und Michael Nikolaus vor Eddie Janecke und Gordon Bothur sowie Maik Hiller und Chris Blasko.

Vorgegeben waren nach der Maschinenabnahme und der Pflicht-Trainingsrunde für alle nach der Mittagspause dann Wertungsläufe zu je 15 Minuten plus zwei Runden. Und die waren nicht nur für die Männer auf den Maschinen spannend, auch die Zuschauer auf den Rängen fieberten mit. Schon der Start bei jeder Runde war ein Erlebnis. Schließlich bestimmt der oft auch das ganze Rennen für den einzelnen Fahrer. Schrecksekunden gab es beim Publikum, wenn ein Biker stürzte. Aber glücklicherweise wurde am Sonnabend niemand ernsthaft verletzt. Schnell fanden sich die Zuschauer an jenen Stellen an der Strecke ein, wo es die rasantesten Bilder zu sehen gab. So manches Moped und Motorrad flog da schon mal mehrere Meter hoch – und wurde mit Smartphones in Bild und Ton verewigt.

Neben ihrer Strecke boten die Mitglieder vom MSC auch wieder eine Pausenversorgung für Fahrer, Team und Gäste. Insgesamt präsentierten sich die Letzlinger wieder als professionelle Gastgeber. Und auch das Wetter spielte mit und bot die idealen Temperaturen für den Cross. Am Abend wurde es dann noch einmal richtig heiß. Denn der MSC hatte zur Cross-Party an die Strecke eingeladen und das Zelt war sehr gut gefüllt.

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